Pro­duk­ti­on nach Groß­brand in Wit­ten­ber­ge wie­der auf­ge­nom­men

baustoffmarkt - - Industrie -

Im Dämm­stoff­werk von Aus­tro­therm im bran­den­bur­gi­schen Wit­ten­ber­ge hat sich am 27. Ju­li ein Groß­brand er­eig­net. Ur­sa­che war ein Blitz­ein­schlag in Dämm­ma­te­ri­al, das un­ter frei­em Him­mel la­ger­te. Die Feu­er­wehr, die mit 150 Ein­satz­kräf­ten und 40 Fahr­zeu­gen an­ge­rückt war, konn­te den Brand un­ter Kon­trol­le brin­gen und ein Über­grei­fen der Flam­men auf die Pro­duk­ti­ons­hal­len ver­hin­dern. Ver­letzt wur­de nie­mand.

Ge­rald Prinz­horn, Aus­tro­ther­mGe­schäfts­füh­rer, der sel­ber vor Ort war, um sich vor Ort ein Bild vom Scha­den zu ma­chen: „Die Pro­duk­ti­on in Wit­ten­ber­ge star­te­te be­reits wie­der am 28. Ju­li. Über­gangs­wei­se wer­den die Kun­den in Nord­deutsch­land zu­sätz­lich aus un­se­rem ös­ter­rei­chi­schen Werk in Pur­bach be­lie­fert“. Al­le Kun­den sei­en in­for­miert wor­den, sag­te er un­se­rer Re­dak­ti­on. Zur Scha­dens­hö­he konn­te Prinz­horn noch kei­ne ver­läss­li­che Aus­kunft ge­ben. Er be­zeich­ne­te den Brand al­ler­dings als „ rie­si­gen Rück­schlag für uns“.

Das Wit­ten­ber­ger Werk (Fo­to) hat­te Aus­tro­therm erst vor zwei Jah­ren er­öff­net. Die In­ves­ti­ti­ons­sum­me be­zif­fer­te das ös­ter­rei­chi­sche Un­ter­neh­men auf rund 40 Mil­lio­nen Eu­ro. Am ein­zi­gen Pro­duk­ti­ons­stand­ort in Deutsch­land sind der­zeit 49 Mit­ar­bei­ter be­schäf­tigt.

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