Bau­stoff+Me­tall will bis 2023 die Um­satz­mil­li­ar­de er­rei­chen. Wie das ge­lin­gen soll, er­läu­tert CEO Dr. Wolf­gang Kris­ti­nus.

Bau­stoff+Me­tall ist in den ver­gan­ge­nen Jah­ren kon­ti­nu­ier­lich ge­wach­sen und ver­folgt wei­ter­hin am­bi­tio­nier­te Zie­le: 2023 soll die Um­satz­mil­li­ar­de zu Bu­che ste­hen. Das ös­ter­rei­chi­sche Un­ter­neh­men sieht sich dank sei­ner In­dus­trie­kom­pe­tenz vor al­lem als In­nov

baustoffmarkt - - Trend + Meinung - TEXT: STEFAN BAR­TELS

Ös­ter­reich ist für Bau­stoff+Me­tall schon lan­ge zu klein ge­wor­den. Ge­ra­de 14 Pro­zent des Um­sat­zes er­zielt die Un­ter­neh­mens­grup­pe auf dem hei­mi­schen Markt, die üb­ri­gen 86 Pro­zent im Aus­land, rund 50 Pro­zent in Deutsch­land. Aber auch hier­zu­lan­de stößt der Tro­cken­bau- und Dämm­stoff­händ­ler zu­se­hends an Gren­zen. Vie­le Nie­der­las­sun­gen sind räum­lich zu klein ge­wor­den, sol­len in die­sem und in den kom­men­den Jah­ren nach und nach mo­der­ni­siert und er­wei­tert wer­den. Ganz frisch ans Netz ge­gan­ge­nen ist An­fang April ei­ne Nie­der­las­sung in Chem­nitz, die 44. in Deutsch­land.

Es geht al­so wei­ter auf­wärts für Bau­stoff+Me­tall. Auf rund 620 Mil­lio­nen Eu­ro (+ 9 Pro­zent im Vor­jah­res­ver­gleich) ist der Grup­pen­um­satz im ver­gan­ge­nen Jahr an­ge­wach­sen. „Un­ser Ge­schäft hat sich in al­len Län­dern sehr po­si­tiv ent­wi­ckelt“, be­rich- tet Ge­schäfts­füh­rer Dr. Wolf­gang

Kris­ti­nus im Ge­spräch mit un­se­rer Re­dak­ti­on. „In Ös­ter­reich und auch in Deutsch­land sind wir stär­ker ge­wach­sen als der Markt.“Fern­ziel des Fir­men­chefs bleibt die Um­satz­mil­li­ar­de, die er bis zum Jahr 2023 er­rei­chen möch­te. „Da­für müs­sen wir jähr­lich um 7 Pro­zent wach­sen. Un­ter Ren­ta­bi­li­täts­ge­sichts­punk­ten bleibt das un­ser Ziel.“

Die Ös­ter­rei­cher wol­len in ers­ter Li­nie or­ga­nisch wach­sen, im­mer aus dem ei­ge­nen Cash Flow her­aus, um un­ab­hän­gig von den Kre­dit­ge­bern zu blei­ben. „Un­se­re Zah­len spre­chen für sich“, sagt Kris­ti­nus mit Blick auf ei­ne Ei­gen­ka­pi­tal­quo­te von rund 56 Pro­zent. „Auch wenn Zu­käu­fe der ein­fachs­te Weg wä­ren, un­se­re Zie­le zu er­rei­chen, wer­den wir nicht auf je­den Zug auf­sprin­gen. An­ge­mes­se­ne Pro­fi­ta­bi­li­tät ist für uns ei­ne wich­ti­ge Rah­men­be­din­gung.“

Po­ten­zi­al für zu­sätz­li­che Nie­der­las­sun­gen in Deutsch­land sieht Kris­ti­nus in den neu­en Bun­des­län­dern, in Berlin und auch im Ruhr­ge­biet. Eu­ro­pa­weit sei zu­nächst kei­ne Ex­pan­si­on in wei­te­re Län­der vor­ge­se­hen. Bau­stoff+Me­tall will sich auf je­ne 14 Märk­te kon­zen­trie­ren, in de­nen das Un­ter­neh­men be­reits ak­tiv ist. Ins­be­son­de­re in Ost­eu­ro­pa ha­be sich das Ge­schäft nach ei­ner län­ge­ren Durst­stre­cke in den zwei ver­gan­ge­nen Jah­ren wie­der deut­lich ver­bes­sert.

Ost­eu­ro­päi­scher Markt wie­der in­ter­es­sant ge­wor­den

Po­len zum Bei­spiel sei „wie­der sehr in­ter­es­sant ge­wor­den“, so Kris­ti­nus. „Wir ha­ben dort be­reits sechs Nie­der­las­sun­gen und wol­len wei­ter in Po­len ex­pan­die­ren.“Auch der Stand­ort in der ru­mä­ni­schen Haupt­stadt Bu­ka­rest ha­be sich po­si­tiv ent­wi­ckelt und

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