Län­der­ti­cker

baustoffmarkt - - Wirtschaft + Bau -

Nach end­gül­ti­gen Er­geb­nis­sen der Bau­ge­neh­mi­gungs­sta­tis­tik wur­den in Bay­ern im Jahr 2016 ins­ge­samt 74 598 Woh­nun­gen im her­kömm­li­chen Bau­ge­neh­mi­gungs­ver­fah­ren oder im Ge­neh­mi­gungs­frei­stel­lungs­ver­fah­ren zum Bau frei­ge­ge­ben. Wie das baye­ri­sche Lan­des­amt für Statistik wei­ter mit­teil­te, sind dies 12 441 (+ 20 Pro­zent) mehr Woh­nun­gen als 2015 und fast so vie­le wie 1999 (74 777 Woh­nun­gen).

Die meis­ten die­ser Woh­nun­gen sind in neu­en Wohn­ge­bäu­den pro­jek­tiert (64966 Woh­nun­gen; +22,7 Pro­zent ge­gen­über 2015), dar­un­ter 33293 Woh­nun­gen in Mehr­fa­mi­li­en­häu­sern (+30,1 Pro­zent) und 25655 Woh­nun­gen in Ei­gen­hei­men (+5,4 Pro­zent). In neu­en Nicht­w­ohn­ge­bäu­den sol­len 1203 Woh­nun­gen ent­ste­hen (+3,2 Pro­zent) und durch Bau­maß­nah­men am Ge­bäu­de­be­stand sol­len zu­sam- men 8429 Woh­nun­gen rea­li­siert wer­den (+4,8 Pro­zent).

Die po­si­ti­ve Ge­samt­ent­wick­lung spie­gelt sich nach An­ga­ben der Sta­tis­ti­ker auch in den re­gio­na­len Er­geb­nis­sen wi­der. So tru­gen die baye­ri­schen Re­gie­rungs­be­zir­ke mit je­wei­li­gen Zu­wachs­ra­ten zwi­schen 14,1 Pro­zent (Mit­tel­fran­ken) und 35,9 Pro­zent (Ober­fran­ken) zur hö­he­ren Woh­nungs­bau­nach­fra­ge bei und die baye­ri­schen Krei­se mit 17,7 Pro­zent (im Mit­tel der 71 Land­krei­se) be­zie­hungs­wei­se 24,4 Pro­zent (im Mit­tel der 25 kreis­frei­en Städ­te). In den Be­trie­ben des Ber­li­ner Bau­haupt­ge­wer­bes mit 20 und mehr Be­schäf­tig­ten ist der bau­ge­werb­li­che Um­satz im Ja­nu­ar 2017 um 2,3 Pro­zent auf 164,1 Mil­lio­nen Eu­ro ge­gen­über dem Wert des Vor­jah­res­mo­nats ge­stie­gen. Um­satz­zu­wäch­se wa­ren im Hoch­bau (+ 16,3 Pro­zent), vor al­lem auf­grund der Ent­wick­lung im Woh­nungs­bau (+ 39,6 Pro­zent) und durch den ge­werb­li­chen Hoch­bau (+ 5,2 Pro­zent), zu ver­zeich­nen. Die Auf­trags­ein­gän­ge in den mel­de­pflich­ti­gen Be­trie­ben des Ber­li­ner Bau­haupt­ge­wer­bes san­ken um 24,9 Pro­zent auf 167 Mil­lio­nen Eu­ro ge­gen­über Ja­nu­ar 2016, teil­te das Amt für Statistik Berlin-Bran­den­burg mit. Die Zahl der Be­schäf­tig­ten nahm im Ja­nu­ar 2017 um 10,7 Pro­zent ge­gen­über dem Vor­jah­res­wert zu und be­trug 13 133. In den grö­ße­ren Be­trie­ben im Bau­haupt­ge­wer­be Schles­wig-Hol­steins ist der bau­ge­werb­li­che Um­satz im ver­gan­ge­nen Jahr um 15,1 Pro­zent auf fast 2 Mil­li­ar­den Eu­ro ge­stie­gen. Am deut­lichs­ten fiel der Zu­wachs mit 26 Pro­zent im ge­werb­li­chen und in­dus­tri­el­len Bau aus. Im Woh­nungs­bau stie­gen die Um­sät­ze um 17 Pro­zent. Ver­gleichs­wei­se mo­de­rat ge­stie­ge­ne Um­sät­ze gab es 2016 im öf­fent­li­chen und Ver­kehrs­bau (+ 4 Pro­zent), so das Sta­tis­tik­amt Nord.

Die Auf­trags­ein­gän­ge la­gen um 16 Pro­zent über dem Vor­jah­res­wert bei 1,7 Mil­li­ar­den Eu­ro. Deut­li­che Zu­wäch­se gab es ins­be­son­de­re im Woh­nungs­bau (+18 Pro­zent), im öf­fent­li­chen und Ver­kehrs­bau (+16 Pro­zent) so­wie im ge­werb­li­chen und in­dus­tri­el­len Bau (+15 Pro­zent). In den grö­ße­ren Be­trie­ben im Ham­bur­ger Bau­haupt­ge­wer­be ist der bau­ge­werb­li­che Um­satz im ver­gan­ge­nen Jahr um 2,8 Pro­zent auf 1,6 Mil­li­ar­den Eu­ro ge­stie­gen. Den größ­ten Zu­wachs gab es im öf­fent­li­chen und Ver­kehrs­bau (+ 11 Pro­zent). Im ge­werb­li­chen und in­dus­tri­el­len Bau so­wie im Woh­nungs­bau wa­ren die Um­sät­ze im Jahr 2016 da­ge­gen um je­weils 1 Pro­zent rück­läu­fig, so das Sta­tis­tik­amt Nord.

Po­si­ti­ve Aus­sich­ten ver­spre­chen die Auf­trags­ein­gän­ge, die – nach deut­li­chen Rück­gän­gen in 2014 und 2015 – um 42 Pro­zent zu­leg­ten. Wäh­rend im Woh­nungs­bau das Vo­lu­men um 52 Pro­zent wuchs, stieg der Auf­trags­wert im ge­werb­li­chen und in­dus­tri­el­len Bau um 35 Pro­zent. Im öf­fent­li­chen und Ver­kehrs­bau be­trug der Zu­wachs 49 Pro­zent.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.