Den­ken in Ge­ne­ra­tio­nen

baustoffmarkt - - Industrie -

Die Ma­xit Grup­pe will in die­sem Jahr er­neut In­ves­ti­tio­nen in Mil­lio­nen­hö­he tä­ti­gen. Im Fo­kus des mit­tel­stän­di­schen Un­ter­neh­mens ste­hen da­bei die letz­ten Bau­ab­schnit­te des neu­en For­schungs- und Ent­wick­lungs­zen­trums so­wie die Aus­wei­tung der Mör­tel­pa­dPro­duk­ti­on.

Der Ka­pi­tal­ein­satz der ver­gan­ge­nen Jah­re trägt aber nicht nur am ober­frän­ki­schen Stamm­sitz Früch­te: Nach Sa­nie­rung des dor­ti­gen Schu­lungs­zen­trums soll der Stand­ort Nie­der­win­kling (Nie­der­bay­ern) ab so­fort ver­stärkt zur Ge­win­nung und Aus­bil­dung von Fach­kräf­ten die­nen. Re­gel­mä­ßi­ge In­ves­ti­ti­ons­pa­ke­te ka­men über die Jah­re auch den Nie­der­las­sun­gen in der Tsche­chi­schen Re­pu­blik und in den neu­en Bun­des­län­dern zu­gu­te. Mehr als 100 Mil­lio­nen Eu­ro ha­be man da­bei laut Fir­men­an­ga­ben aus­ge­ge­ben. Die­ser Stra­te­gie der zu­kunfts­ori­en­tier­ten Rein­ves­ti­tio­nen will man wei­ter fol­gen.

Rund zehn Mil­lio­nen Eu­ro steckt der Mör­tel- und Far­ben­her­stel­ler da- bei in den Aus­bau der Mör­tel­pad-Pro­duk­ti­ons­an­la­gen und in den Neu­bau ei­nes For­schungs- und Ent­wick­lungs­zen­trums am Stamm­sitz in Azen­dorf (Ober­fran­ken).

„Wir sind als Mit­tel­ständ­ler zu krea­ti­vem Er­fin­der­geist ge­zwun­gen, um auf dem Markt be­ste­hen zu kön­nen. In­no­va­ti­ve Pro­duk­te, wie zum Bei­spiel das Mör­tel­pad, er­öff­nen uns im­mer wie­der neue Ge­schäfts­fel­der und si­chern so Ar­beits­plät­ze. Un­se­re Tüft­ler be­kom­men mit dem For­schungs­zen­trum nun das op­ti­ma­le Ar­beits­um­feld für ent­spre­chen­de Fort­schrit­te“, er­läu­tert Hans-Die­ter Gropp­weis, ge­schäfts­füh­ren­der Ge­sell­schaf­ter der Grup­pe. Ak­tu­el­le For­schungs­an­sät­ze ge­hen bei­spiels­wei- se in Rich­tung en­er­ge­tisch op­ti­mier­ter Fas­sa­den­sys­te­me, die auf den Er­kennt­nis­sen mit So­lar­far­ben und - put­zen be­ru­hen.

Sol­che Ide­en ent­ste­hen je­doch zu­nächst in klu­gen Köp­fen, be­vor sie im Labor greif­bar wer­den. Ein ho­hes Maß an Qua­li­fi­ka­ti­on des vor­han­de­nen Per­so­nals ist al­so ge­ra­de hin­sicht­lich des dro­hen­den Fach­kräf­te­man­gels un­ab­ding­bar. Auch in die­sen Be­reich hat der Hersteller be­reits im ver­gan­ge­nen Jahr in­ves­tiert: Nach der Sa­nie­rung des Schu­lungs­zen­trums in Nie­der­win­kling ste­hen dem Un­ter­neh­men ab so­fort mo­der­ne, bes­tens aus­ge­stat­te­te Lehr­räu­me zur Ver­fü­gung. Erst im Jahr 2013 hat­te der Stand­ort in Nie­der­bay­ern von ei­nem In­ves­ti­ti­ons­pa­ket pro­fi­tiert, das un­ter an­de­rem zu ei­nem neu­en Ver­sand­ge­bäu­de und cir­ca 3 500 Qua­drat­me­tern zu­sätz­li­cher La­ger­flä­che ge­führt hat­te. Ins­ge­samt nahm das Un­ter­neh­men da­für fünf Mil­lio­nen Eu­ro in die Hand.

Zu­sätz­li­che Ka­pa­zi­tä­ten gibt es seit ver­gan­ge­nem Jahr auch am Stamm­sitz in Azen­dorf: Aus­ga­ben in zwei­stel­li­ger Mil­lio­nen­hö­he ha­ben die An­schaf­fung ei­nes der mo­dern-

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