DRUCK­VOL­LE DRUMS MIT DIS­PER­SER

Beat - - Spezialbea­t -

1

Ro­tie­rer

Es gibt sie tat­säch­lich, die­se klei­nen Plug-in-Ge­heim­tipps, von de­nen man nie zu 100% weiß, was sie ei­gent­lich tun. Doch schal­tet man sie ab, klingt plötz­lich al­les saft- und kraft­los. Der Dis­per­ser von Ki­lohearts ge­hört zu ge­nau die­ser Ka­te­go­rie und vor al­lem bei Drums spielt er sei­ne Stär­ke voll aus. Tech­nisch ge­se­hen ist das Plug-in ein „Pha­sen-Ro­tie­rer“, der sich ex­trem auf Tran­si­en­ten aus­wirkt.

2

Drum-Ex­pan­der

Die Re­sul­ta­te klin­gen al­ler­dings gänz­lich an­ders als bei Tran­si­ent Sha­pern, die mit Be­to­nun­gen der Laut­stär­ke ar­bei­ten. Eher wie ei­ne Pitch-Mo­du­la­ti­on. Doch ge­hen wir die Pra­xis an: La­den Sie ei­nen Dr­um­loop, der mehr Rumms ver­tra­gen kann und den Dis­per­ser auf die Spur. In der FRE­QUEN­CY-An­sicht se­hen Sie die mar­kan­ten Fre­quen­zen des Lo­ops. Schie­ben Sie den Cur­sor im Dis­play in eben je­nen Be­reich.

3

Bass-Ve­red­ler

Nun gilt es, mit AMOUNT und PINCH das bes­te Re­sul­tat für den je­wei­li­gen Lo­op zu fin­den. Als Tipps: Für Bass­drums soll­ten PINCH und AMOUNT nied­rig ein­ge­stellt sein, sonst wer­den Kicks schnell über­la­den und hohl. Bei eher kur­zen Drums kön­nen Sie bei­de Reg­ler durch­aus hö­her auf­dre­hen. Da man sich schnell an den Ef­fekt ge­wöhnt, soll­ten Sie re­gel­mä­ßig das Ori­gi­nal zum Ver­gleich hö­ren.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.