Beat

Ele­ment 24

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Das Ge­rät steckt in ei­nem fe­der­leich­ten, ro­bus­ten Me­tall­ge­häu­se. Die Vor­ver­stär­ker er­lau­ben Pe­ge­lan­he­bun­gen von bis zu 75 dB. Der Sound ist gleich­mä­ßig und klar. Von den ge­dämpf­ten oder leicht ver­wa­sche­nen Hö­hen man­cher Mit­be­wer­ber fehlt hier je­de Spur. Grund­rau­schen wird nur bei ex­tre­men Ver­stär­kungs­wer­ten wahr­nehm­bar. Ei­ne 48-Volt-Phan­tom­spei­sung lässt sich pro Ka­nal zu­schal­ten. Er­gän­zend gibt es Soft-Li­mit- und Pha­sen­op­tio­nen. Die Wand­ler ar­bei­ten mit ei­ner Auf­lö­sung von ma­xi­mal 24 Bit und 192 kHz. Ihr Fre­quenz­gang reicht von 10 Hz bis 20 kHz, bil­den al­so selbst un­hör­ba­re Sub­bäs­se ab. Die Dy­na­mik­wer­te be­we­gen sich mit 119 dB (AD) und 123 dB (DA) eben­falls auf pro­fes­sio­nel­lem Ni­veau. Der prak­ti­sche Ein­druck war dem­ent­spre­chend her­vor­ra­gend. Klang wird na­tür­lich, le­ben­dig und of­fen wie­der­ge­ge­ben. Die Per­for­mance wuss­te eben­falls zu be­geis­tern. Schon mit ei­ner Samp­le-Ra­te von 44,1 kHz und 32er-Puf­fer wa­ren Round­trip-La­ten­zen von 3 ms mach­bar.

Die Be­die­nung des Ele­ment 24 wirkt ein­gän­gig, trotz feh­len­der Reg­ler und Tas­ter. Das zum In­ter­face ge­hö­ri­ge Con­trol­ler-Pro­gramm zeigt ei­ne Mi­xer-Ober­flä­che, an der sich sämt­li­che Funk­tio­nen be­quem er­rei­chen las­sen. Ein- und Aus­gän­ge kön­nen mit be­lie­bi­gem Pe­gel auf Li­ne- und Kopf­hö­rer­we­ge ver­teilt wer­den. Pe­gel­ket­ten ge­ben Auf­schluss über Laut­stär­ken.

Fa­zit

Das Ele­ment 24 kann sich pro­blem­los mit deut­lich teu­re­ren Platz­hir­schen des Stu­dio­sek­tors mes­sen. Das Hand­ling ist trotz feh­len­der Be­dien­ele­men­te ein Kin­der­spiel. Wer sein Se­t­up um ein In­ter­face mit kom­pro­miss­lo­ser Klang­qua­li­tät auf­rüs­ten möch­te, soll­te sich das Thun­der­bolt In­ter­face un­be­dingt an­schau­en.

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