Beat

MPS

- Nashville Sounds

Full Bu­cket Mu­sic ge­hö­ren wei­ter­hin zu den flei­ßigs­ten Ent­wick­lern im Free­ware-Be­reich. Die neu­es­te Ver­öf­fent­li­chung nennt sich MPS, was die Ab­kür­zung für „Mu­si­cal Pa­ra­me­ter Syn­the­si­zer“ist und das Plug-in be­reits pas­send be­schreibt. Denn die Be­son­der­heit von MPS ist die ein­fa­che und in­tui­ti­ve Be­die­nung über we­ni­ge klang­be­schrei­ben­de Pa­ra­me­ter. Da­mit ist MPS her­vor­ra­gend für Ein­stei­ger in die elek­tro­ni­sche Klang­er­zeu­gung ge­eig­net. Aber auch Pro­fis kön­nen da­von pro­fi­tie­ren, zur Ab­wechs­lung ein­mal nicht von kom­ple­xen tech­ni­schen Be­schrei­bun­gen ab­ge­lenkt zu wer­den, son­dern den ge­wünsch­ten Sound oh­ne viel Nach­zu­den­ken, über ein paar Fa­der und ein X/Y-Pad ein­zu­stel­len.

Mit dem Pad be­stim­men Sie die grund­le­gen­de Klang­far­be des In­stru­ments. Hier­bei ste­hen die Klan­gat­tri­bu­te Glas, Holz, Me­tall und Sai­te zur Ver­fü­gung, zwi­schen de­nen Sie stu­fen­los über­blen­den kön­nen. Er­gänzt wird das Gan­ze durch ei­nen ho­ri­zon­ta­len Sli­der, mit dem Sie gleich­zei­tig De­cay und Sustain der Hüll­kur­ven steu­ern, von wei­chem Ver­lauf bis hin zu schnel­len, per­kus­si­ven Sounds. Mit ei­nem wei­te­ren Fa­der be­stim­men Sie die Ab­kling­zeit. AIR steu­ert den in­te­grier­ten Cho­rus-Ef­fekt für mehr Wei­te und Tie­fe, mit VIVID re­geln Sie die In­ten­si­tät ver­schie­de­ner Mo­du­la­tio­nen.

Fa­zit

Trotz der we­ni­gen Pa­ra­me­ter zeigt sich MPS er­staun­lich fle­xi­bel im Klang, von per­kus­si­ven Me­tall- und Holz­klän­gen bis hin zu but­ter­wei­chen Strei­cher­sounds ist der pas­sen­de Klang schnell und in­tui­tiv er­zeugt. Da von ei­nem Ex­trem ins an­de­re meist nur zwei bis drei Pa­ra­me­ter ver­än­dert wer­den müs­sen, ist MPS auch Bes­tens für in­ter­es­san­te und kom­ple­xe Morph-Sounds in Ver­bin­dung mit der Au­to­ma­ti­on in Ih­rer DAW ge­eig­net.

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