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Di­gi­ta­le Kul­tur: Auf den Schul­tern von Die­ben

- Von To­bi­as Fi­scher | Fo­tos: Jo­han­nes Grans­eth, Dar­in Kam­netz Celebrities · Music · Entertainment · Lana Del Rey · Radiohead · Thom Yorke · Breathe · Sam Smith · Robin Thicke · Ed Sheeran · Song County · George Harrison · Greece · Queen · Gary Moore · Germany · Albert Hammond · Marvin Gaye · Vangelis · Matt Cardle · Saul Zaentz · John Fogerty · Matt Cardle

Die Mu­sik­in­dus­trie hat sich ge­wan­delt, doch das Pla­gi­at ist ge­blie­ben. Da­bei wird im­mer deut­li­cher, dass die Klä­ger re­gel­mä­ßig selbst Be­klag­te wa­ren. Un­se­re Vor­stel­lung von Ori­gi­na­li­tät wird sich wan­deln – und das muss durch­aus nichts Schlech­tes sein.

Die Mu­sik­in­dus­trie hat sich ge­wan­delt, doch das Pla­gi­at ist ge­blie­ben. Da­bei wird im­mer deut­li­cher, dass die Klä­ger re­gel­mä­ßig selbst Be­klag­te wa­ren. Un­se­re Vor­stel­lung von Ori­gi­na­li­tät wird sich wan­deln – und das muss durch­aus nichts Schlech­tes sein.

Wenn La­na del Rey und Ra­dio­head in ei­ner ge­mein­sa­men Schlag­zei­le er­schei­nen, kann das nur zwei Grün­de ha­ben: Ent­we­der ei­ne eher un­ge­wöhn­li­che Kol­la­bo­ra­ti­on - oder Är­ger. Bei dem Streit um den del-Rey-Song „Get Free“war es er­war­tungs­ge­mäß letz­te­res. Über ih­re An­wäl­te ließ die Band ver­laut­ba­ren, bei „Get Free“han­de­le es sich um ein Pla­gi­at ih­res Hits „Creep“. Tat­säch­lich wird je­der, der die bei­den Songs un­be­fan­gen hört, die Ähn­lich­keit un­mit­tel­bar be­mer­ken. Und den­noch ent­behrt die An­ge­le­gen­heit nicht ei­ner ge­wis­sen Iro­nie. Denn: „Creep“selbst war zur Zeit sei­nes Er­schei­nens Teil ei­nes Pla­gi­ats­pro­zes­ses. Kei­ne ge­rin­ge­ren als Al­bert Ham­mond und Mi­ke Haz­le­wood hat­ten Thom Yor­ke und Co da­mals be­zich­tigt, Pas­sa­gen ih­res Klas­si­kers „The Air that I Brea­the“ko­piert zu ha­ben. Die Über­ein­stim­mun­gen wa­ren so of­fen­sicht­lich, dass Ra­dio­head es nicht ein­mal auf ein Ge­richts­ver­fah­ren an­kom­men lie­ßen. Seit­dem muss die For­ma­ti­on sich die Rech­te an „Creep“mit

den bei­den Song­wri­ting-Le­gen­den tei­len. Die Ab­sur­di­tät, auf solch ei­ner Ba­sis an­de­re des Co­py­right-Ver­sto­ßes zu be­zich­ti­gen, ist ekla­tant. Es ist aber kei­nes­wegs die ein­zi­ge Ab­sur­di­tät, die sich zum The­ma Pla­gi­at an­brin­gen lie­ße.

Kla­ge über Kla­ge

Fäl­le wie die­ser häu­fen sich näm­lich. Man kann sich ge­le­gent­lich nicht des Ge­fühls er­weh­ren, als wer­de na­he­zu je­der mit­tel­gro­ße Hit der der­zei­ti­gen Charts ver­klagt. Dass man da­von nicht im­mer et­was mit­be­kommt, liegt le­dig­lich dar­an, dass sich vie­le ver­meint­li­che Übel­tä­ter lie­ber au­ßer­ge­richt­lich ei­ni­gen. Ei­ni­ge auf­se­hen­er­re­gen­de Bei­spie­le ha­ben es dann aber doch in die Pres­se ge­schafft. Sam Smith‘s „Stay with Me“, 2014 ei­ner der größ­ten Hits des Jah­res, wur­de be­zich­tigt, sich bei Tom Pett­ty‘s „I Won‘t Back Down“be­dient zu ha­ben. Ro­bin Thi­cke‘s „Blur­red Li­nes“wur­de als ein Pla­gi­at von Mar­vin Gaye‘s „Got to Gi­ve it Up“ge­wer­tet. Und der schier om­ni­prä­sen­te Ed Shee­ran be­kommt ge­ra­de­zu täg­lich Post vom An­walt, un­ter an­de­rem für sei­ne Hits „Pho­to­graph“und „Sha­pe of You“. Der von hoch­ko­chen­den Emo­tio­nen und be­wusst ge­schür­ten Res­sen­ti­ments ge­präg­te Gaye-Fall ist da­bei eher die Aus­nah­me. Im All­ge­mei­nen sind Pla­gi­ats­pro­zes­se so sehr zu ei­nem fes­ten Be­stand­teil des Ta­ges­ge­schäfts ver­kom­men, dass kei­ner der Be­tei­lig­ten noch ernst­haf­te Ent­rüs­tung heu­cheln möch­te. So klang Pet­ty‘s State­ment zu sei­ner Aus­ein­an­der­set­zung mit Smith be­mer­kens­wert ver­söhn­lich: „Mei­ne vie­len Jah­re als Song­wri­ter ha­ben mir ge­zeigt, dass so et­was pas­sie­ren kann“, so Pet­ty, „Meis­tens fal­len ei­nem die­se Din­ge auf, be­vor ein Song das Stu­dio ver­lässt. Aber in die­sem Fall ist es den Be­tei­lig­ten eben durch die Lap­pen ge­gan­gen. Für mich ist das ein mu­si­ka­li­scher Un­fall, nicht mehr. In den Zei­ten, in de­nen wir le­ben, kaum der Re­de wert.“[1]

Pet­ty‘s Ein­schät­zung in al­len Eh­ren – aber Pla­gia­te sind durch­aus der Re­de wert. Vor al­lem, weil

es da­bei um teil­wei­se sehr viel Geld geht. In die­ser Hin­sicht hat sich leid­lich we­nig ge­än­dert, seit die bei­den vi­el­leicht auf­se­hen­er­re­gends­ten frü­hen Fäl­le vor­ge­bracht wur­den, die noch im­mer als ei­ne ge­wis­se Blau­pau­se der De­bat­te her­hal­ten müs­sen. Der ers­te war „He‘s so Fi­ne“von den Chif­fons ge­gen Ge­or­ge Har­ri­son‘s „My Sweet Lord“. Der zwei­te „Cha­ri­ots of Fi­re“von Van­ge­lis ge­gen Stav­ros Lo­ga­ri­dis‘ „Ci­ty of Vio­lets“. Har­ri­sons Fall war in­ter­es­sant, weil der Ex-Beat­le glaub­haft ver­mit­teln konn­te, dass er das Lied beim Kom­po­nie­ren nicht be­wusst im Kopf ge­habt ha­be. Zah­len muss­te er letzt­end­lich trotz­dem, weil das Chif­fons-Stück der­art er­folg­reich ge­we­sen war, dass man da­von aus­ging, Har­ri­son ha­be es schlicht „un­ter­be­wusst“in­ter­na­li­siert. [2] Der Van­ge­lis Pro­zess war weit­aus bri­san­ter. Der Elek­tro­nik-Groß­meis­ter hat­te ge­ra­de den Os­kar für die bes­te Film­mu­sik ge­won­nen und be­fand sich auf dem zwi­schen­zeit­li­chen Hö­he­punkt sei­ner Kar­rie­re. Ei­ne Ver­ur­tei­lung hät­te sei­nem Ruf si­cher­lich schwer ge­scha­det und sei­nen Bei­trag zu ei­ner sei­ner größ­ten Hym­nen dra­ma­tisch ent­wer­tet. Aus heu­ti­ger Sicht ist der Fall kaum noch ver­nünf­tig auf zu ar­bei­ten, weil Lo­ga­ri­dis‘ Stück in der Ori­gi­nal­fas­sung nur sehr schwer zu fin­den ist. Letz­ten En­des ob­sieg­te Van­ge­lis und muss­te sich sei­nen Ruhm mit nie­man­dem tei­len. 30 Jah­re spä­ter wur­de dann um die Mu­sik her­um so­gar ein er­folg­rei­ches Mu­si­cal pro­du­ziert, wäh­rend Lo­ga­ri­dis, der zur Zeit des Pro­zes­ses in Grie­chen­land ein Star war, wei­test­ge­hend in der Ver­sen­kung ver­schwand.

Ein­zig­ar­tig­keit

Wenn man an Pla­gi­at denkt, denkt man ge­mein­hin an Dieb­stahl. Der Be­griff wird der Kom­ple­xi­tät der The­ma­tik aber nur un­zu­rei­chend ge­recht. Viel­mehr geht es dar­um, die Ein­zig­ar­tig­keit ei­nes Werks zu schüt­zen, oh­ne den krea­ti­ven Pro­zess un­nö­tig ein zu schrän­ken. Ge­ra­de der zwei­te Teil die­ser Aus­sa­ge ist wich­tig. Denn auf­fäl­li­ge Ähn­lich­kei­ten zwi­schen Pop-Songs sind na­he­zu sys­tem­im­ma­nent. In ei­nem Ex­pe­ri­ment lie­ßen For­scher mu­si­ka­lisch nicht ge­schul­te Pro­ban­den über ty­pi­schen Pop-Ak­kor­den Me­lo­di­en im­pro­vi­sie­ren. Na­he­zu al­le Er­geb­nis­se um­kreis­ten die sel­ben Tö­ne. [3] Da­mit aus die­sem Di­lem­ma nicht ein voll­kom­me­ner Still­stand re­sul­tiert, ha­ben sich die Be­grün­der des Ur­he­ber­rechts auf ein ein­fa­che For­mel ge­ei­nigt: Pla­gia­te lie­gen nur dann vor, wenn der Song zum ei­nen ei­ne so star­ke Ähn­lich­keit mit ei­nem an­de­ren auf­weist, dass ein durch­schnitt­li­cher Hö­rer dies er­ken­nen kann. Bei Ed Shee­ran‘s „Pho­to­graph“ist dies bei­spiels­wei­se ge­ge­ben, der Re­frain ei­ne so ekla­tan­te Ko­pie von Matt Card­le‘s „Ama­zing“, dass man beim ers­ten Ver­gleich kaum glau­ben mag, dass dies wirk­lich zwei ver­schie­de­ne Stü­cke sein sol­len. Das aber ist kaum der Re­gel­fall und so be­we­gen sich vie­le Ver­fah­ren in ei­ner Grau­zo­ne mit ei­ner Men­ge Deu­tungs-Spiel­raum. Zum an­de­ren muss nach­ge­wie­sen wer­den, dass der Be­klag­te den Song ge­kannt ha­ben kann. Nur wenn bei­de Kri­te­ri­en er­füllt sind, liegt ein Pla­gi­at vor. Wer al­so ei­nen Song schreibt, der No­te für No­te mit ei­nem af­gha­ni­schen Hit aus den 70ern über­ein­stimmt, hat ver­gleichs­wei­se gu­te Kar­ten. Wer aus ei­ge­ner Kraft Queen‘s „Bo­he­mi­an Rap­so­dy“kom­po­niert, eher un­güns­ti­ge.

Bei­de Tat­be­stän­de frei­lich er­wei­sen sich in der Pra­xis als hei­kel. Bei „Cha­ri­ots of Fi­re“wa­ren Lo­ga­ri­dis und Van­ge­lis schließ­lich be­freun­det ge­we­sen, hat­te sich ge­gen­sei­tig neue Ide­en vor­ge­spielt und krea­tiv aus­ge­tauscht. Dass Van­ge­lis die prä­gnan­te Me­lo­die vor sei­nem ei­ge­nen Track ge­kannt ha­ben konn­te, stand des­we­gen nicht wirk­lich zur De­bat­te. Doch war der Fall ver­zwick­ter. Auf frü­hen Van­ge­lis-Kom­po­si­tio­nen, bei­spiels­wei­se sei­nem of­fi­zi­el­len De­büt „Hea­ven and Hell“, tau­chen Ele­men­te des be­rühm­ten The­mas be­reits in ei­ner ru­di­men­tä­ren Form auf. Auch live las­sen sich Kon­zer­te fin­den, auf de­nen er Mu­sik mit An­klän­gen an sei­nen Hit ge­spielt hat­te. Die­se Aspek­te wa­ren aber eher ne­ben­säch­lich, weil die Ju­ry die bei­den Wer­ke schlicht nicht für ähn­lich ge­nug be­fand. Das er­scheint aus heu­ti­ger Sicht al­ler­dings eher als ein ver­blüf­fen­des Ur­teil. Bei Ga­ry Moo­re‘s „Still got the Blues“wie­der­um ließ sich die Ähn­lich­keit zwi­schen sei­nem in­stru­men­ta­len Gi­tar­ren-Hook und ei­ner Pas­sa­ge des eher ob­sku­ren Krau­t­rock-Stücks „Nor­drach“der Band Jud‘s Gal­le­ry kaum ab­strei­ten. Doch wie wahr­schein­lich war es, dass Moo­re „Nor­drach“, das es da­mals nicht ein­mal als Ton-Auf­nah­me gab, tat­säch­lich ge­kannt hat­te? Ku­rio­ser­wei­se und zu sei­nem Un­glück war Moo­re Mit­te der 70er in Deutsch­land auf Tour. Man be­fand es für durch­aus plau­si­bel, dass er da­bei den Ti­tel im Ra­dio oder auf ei­nem Kon­zert ge­hört und 13 Jah­re spä­ter beim Schrei­ben von „Still got the Blues“un­ter­be­wusst ein­flie­ßen ließ. Moo­re wur­de zur Zah­lung ei­ner Kom­pen­sa­ti­ons­leis­tung ver­ur­teilt.

Fo­ger­ty vs Fo­ger­ty

Wem das be­reits als aber­wit­zig er­scheint, der hat bei dem vi­el­leicht aber­wit­zigs­ten Pla­gi­ats­fall al­ler Zei­ten erst recht we­nig zu la­chen. Bei Fo­ger­ty ge­gen Fan­ta­sy näm­lich ver­klag­te der Pro­du­zent und Plat­ten­boss Saul Za­entz die Sou­thern-Rock-Le­gen­de John Fo­ger­ty, sich selbst ko­piert zu ha­ben. Die­se leicht ver­rückt an­mu­ten­de Be­haup­tung war rein recht­lich nicht ganz so ab­we­gig. Fo­ger­ty und Santz hat­ten sich zer­strit­ten und seit­dem stand Fo­ger­ty bei ei­nem an­de­rem La­bel un­ter Ver­trag. Bei dem neu­en Ti­tel „Th e Old Man Down the Road“von Fo­ger­ty‘s So­lo-Al­bum „Cen­ter­field“, so ar­gu­men­tier­te Santz, han­de­le es sich schlicht um den Song „Run Th­rough the Jung­le“, an dem er die Recht be­saß. Santz mag kein son­der­lich sym­pa­thi­scher Mensch ge­we­sen sein, doch er hat­te ei­nen Punkt: So­gar dem Durch­schnitts­hö­rer wird so­fort auf­fal­len, dass die bei­den Kom­po­si­tio­nen bis auf den Text na­he­zu ab­so­lut iden­tisch sind – vom Riff bis zur Me­lo­die. Trotz­dem ging der Plat­ten­mo­gul leer aus. Ex­per­ten se­hen den Haupt­grund dar­in, dass das Ge­richt es Fo­ger­ty, wie üb­ri­gens auch Van­ge­lis, er­laub­te, mit der Klamp­fe in der Hand sei­nen Kom­po­si­ti­ons­pro­zess zu er­klä­ren. Da­bei, so der Co­py­right-Ex­per­te Paul Fak­ler, be­ste­he im­mer die Mög­lich­keit, dass der Künst­ler schlicht durch ei­ne ei­gen­wil­li­ge Per­for­mance die Über­ein­stim­mun­gen ver­wi­sche und die Un­ter­schie­de be­to­ne. So auch hier: Man be­fand der Song­wri­ter ha­be schlicht ei­nen ei­ge­nen Stil – des­we­gen klin­ge ein Fo­ger­ty-Song eben im­mer wie ein Fo­ger­ty-Song.

Das mu­tet zu­nächst ein we­nig platt an. Doch weist die Aus­sa­ge zu­gleich auf ei­nen wich­ti­gen Punkt hin. So­gar bei Ge­or­ge Har­ri­son‘s „My Sweet Lord“of­fen­bart sich die vol­le Nä­he zu den Chif­fons erst, so­bald man die Par­ti­tur zu Ra­te zieht, die Songs auf die glei­che Ton­hö­he bringt und das Tem­po an­gleicht. Aber sind es nicht ge­ra­de die fei­nen De­tails der Dar­bie­tung, wel­che das Be­son­de­re ei­nes Songs aus­ma­chen? La­na del Rey‘s „Get Free“folgt der Me­lo­die und Har­mo­nik von „Creep“ge­ra­de­zu akri­bisch. Aber wäh­rend ihr Song sich in ei­ner Art be­täub­tem Traum­zu­stand auf­hält und sich text­lich dar­um dreht zum ei­ge­nen Künst­ler­da­sein zu ste­hen, geht es bei „Creep“um den auf­ge­stau­ten Wunsch, ein ganz an­de­rer zu sein. Und es ist gar nicht so sehr die Me­lo­die von „Cha­ri­ots of Fi­re“, die den Track so groß macht. Es ist die glor­rei­che Pro­duk­ti­on, an der Van­ge­lis wo­chen­lang ar­bei­te­te und die sei­ne Ver­si­on über das eher bie­de­re Hand­werk von Lo­ga­ri­dis hin­aus­hebt.

Man kann der ak­tu­el­len Kla­ge­wel­le aber auch et­was Po­si­ti­ves ab­ge­win­nen. Hät­ten Ra­dio­head den Pro­zess tat­säch­lich durch­ge­zo­gen und ge­won­nen, be­sä­ße „Get Free“nun 9 Au­to­ren. Die­se Lis­te lie­ße sich noch deut­lich er­wei­tern. Denn ge­nau ge­nom­men ko­pier­te „The Air that I Brea­the“sei­ner­seits den Chan­son „Ali­ne“von Chris­to­phe, der wie­der­um eben­falls des Pla­gi­ats be­zich­tigt wur­de. So wer­den die Song­wri­ting-Cre­dits zu schlan­ge­n­ähn­li­chen Ge­bil­den, die sich durch die Jahr­zehn­te zie­hen wie ein ro­ter Fa­den. In letz­ter Kon­se­quenz wird das lei­di­ge Co­py­right von ei­nem rein ka­pi­ta­lis­ti­schen In­stru­ment zu ei­ner phi­lo­so­phi­schen Welt­sicht. Es ist ein selt­sam schö­ner Ge­dan­ke, der den krea­ti­ven Pro­zess treff­lich be­schreibt: Ori­gi­na­li­tät ist ein kol­lek­ti­ves Gut. Wir al­le ste­hen auf den Schul­tern de­rer, die vor uns ge­gan­gen sind und hau­chen der sel­ben Flam­me im­mer wie­der neu­es Le­ben ein.

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 ??  ?? [1] https://bit.ly/2F7aFpw; [2] https://bzfd.it/2F8LWkS; [3] https://bit.ly/2Ty­gYpB La­na del Rey wur­de von Ra­dio­head des Pla­gi­ats be­zich­tigt – heu­te ge­hört das zum Ta­ges­ge­schäft.
[1] https://bit.ly/2F7aFpw; [2] https://bzfd.it/2F8LWkS; [3] https://bit.ly/2Ty­gYpB La­na del Rey wur­de von Ra­dio­head des Pla­gi­ats be­zich­tigt – heu­te ge­hört das zum Ta­ges­ge­schäft.

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