Beat

Por­trät: Whi­te Lies

- Von Sa­scha Blach Entertainment · Celebrities · Music · England · California · Song County · London · Unilever NV · Los Angeles · Western Sahara · Rock Music · Logic Pro · Nashville Sounds · Valhalla · Native Instruments · Alan Moulder

Whi­te Lies tau­chen mit ih­rem neu­en Long­play­er „Fi­ve“wie­der tief in den Pop und Wa­ve der 80er, doch er­kun­den auch neue Klang­wel­ten. Wir bit­ten die Bri­ten zum In­ter­view, um mehr über ih­re Stu­dio­ar­beit zu er­fah­ren und her­aus­zu­fin­den, wie sich die Zu­sam­men­ar­beit mit Stu­dio-Ko­ry­phä­en wie Alan Moul­der und Flood ge­stal­tet.

Die Bri­ten Whi­te Lies leg­ten 2009 mit ih­rem le­gen­dä­ren De­büt „To Lo­se My Life ...“ei­nen Traum­start hin. Da­mals noch im Post-Punk ver­haf­tet, ent­wi­ckel­te sich ih­re Mu­sik mit den nach­fol­gen­den Al­ben im­mer mehr in Rich­tung 80s-Pop und New Wa­ve. Auch der neue Long­play­er „Fi­ve“bil­det da kei­ne Aus­nah­me, wenn­gleich das Trio sich noch mehr ge­öff­net hat und erst­mals auch Ein­flüs­se aus dem 70s-Prog zu­lässt. Wir tra­fen Sän­ger/Gi­tar­rist Har­ry McVeigh und Bas­sist und Tex­ter Charles Ca­ve in Ber­lin im Bü­ro ih­res La­bels PIAS, um über die Stu­dio­ar­beit, das Song­wri­ting und Syn­the­si­zer zu re­den.

Beat / Es hieß im Vor­feld, „Fi­ve“sei für euch ein gro­ßer Mei­len­stein. In­wie­fern?

Har­ry / Ich den­ke, das hat we­ni­ger mit dem Al­bum an sich zu tun, als da­mit, dass es zehn Jah­re nach un­se­rem De­büt er­scheint. Den Vor­gän­ger „Fri­ends“ha­ben wir erst­mals selbst pro­du­ziert. Dies­mal sind wir noch ei­nen Schritt wei­ter­ge­gan­gen, da wir wäh­rend des Schrei­bens kein La­bel hat­ten und das Geld für die Pro­duk­ti­on selbst zu­sam­men­ge­kratzt ha­ben. Da­durch hat­ten wir die vol­le Kon­trol­le über un­ser Bud­get und konn­ten uns ge­nau die Leu­te su­chen, mit de­nen wir ar­bei­ten wol­len. Da­bei ha­ben uns die Er­fah­run­gen der ver­gan­ge­nen Jah­re sehr ge­hol­fen.

Charles / Heut­zu­ta­ge geht es vor al­lem ums Tou­ren. Man macht ein Al­bum in vi­el­leicht zwei Mo­na­ten und ist dann ein­ein­halb bis zwei Jah­re auf Tour. Un­ser Ma­na­ger hat­te ei­ne Tour ge­bucht und dann muss­ten wir na­tür­lich recht­zei­tig et­was ver­öf­fent­li­chen (lacht). Aber so läuft das heut­zu­ta­ge. Al­bum­ver­öf­fent­li­chun­gen sor­gen da­für, dass man wei­ter tou­ren kann. Das ist wie ein Kreis­lauf. Wir lie­ben es, auf Tour zu sein und sind, den­ke ich, sehr gut dar­in. Aber es ist nicht das glei­che, wie ein nor­ma­les Le­ben zu füh­ren. Wenn es dann an ein Al­bum geht, fragt man sich schon, wor­über man schrei­ben könn­te. Was ha­ben wir denn die letz­ten 18 Mo­na­te ge­macht? Ach ja, wir wa­ren auf Tour (lacht). Har­ry / Man braucht hin und wie­der ei­ne Aus­zeit, um den Sinn in al­lem wie­der zu er­ken­nen. Es ist ein merk­wür­di­ger Job. Nicht wie bei ei­nem Arzt. Ich den­ke viel dar­über nach, wie un­se­re Mu­sik die Mensch­heit wei­ter­brin­gen könn­te – wenn sie das über­haupt tut. Ich schät­ze, in al­len krea­ti­ven Be­rei­chen denkt man dar­über nach, wes­halb man ge­ra­de das macht und was man er­rei­chen will.

Song­wri­ting mit frei­em Geist

Beat / Gab es die­sen Punkt, als ihr euch nach ei­ner Tour hin­ge­setzt und be­wusst Vi­sio­nen für ein neu­es Al­bum ent­wi­ckelt habt?

Har­ry / Nein, nicht wirk­lich. Aber wir muss­ten das Song­wri­ting dies­mal bes­ser pla­nen, da ich nicht mehr in En­g­land, son­dern in Ka­li­for­ni­en le­be. Ich muss­te al­so zu­erst ei­nen Flug bu­chen und wir konn­ten nicht ein­fach los­le­gen, als uns da­nach war. Wir hat­ten durch­aus ei­ne kon­kre­te Idee, wie es klin­gen soll, aber am En­de wird es im­mer an­ders. Wenn man schreibt, sucht man im­mer nach ei­nem krea­ti­ven Fun­ken und es ist egal, wo­her die­ser kommt. Es ist bes­ser, kei­ne zu kon­kre­te Idee zu ha­ben. Das macht es leich­ter. Ich weiß nicht mehr so ge­nau, wie un­se­re ur­sprüng­li­che Vi­si­on aus­sah, aber ich glau­be, am En­de hat sich nichts da­von be­wahr­hei­tet (lacht). Dass ich nicht mehr in En­g­land le­be, ist aber auch gut, weil ich da­durch mehr Zeit ha­be, um die Songs mit Ab­stand auf mich wir­ken zu las­sen. In der Ver­gan­gen­heit ha­ben wir ein paar Mo­na­te nach der Ver­öf­fent­li­chung im­mer mal fest­ge­stellt, dass wir et­was über­haupt nicht mehr mö­gen. Charles / Mu­sik zu schrei­ben kann schon ganz schön merk­wür­dig sein. Es pas­siert in ver­schie­de­nen Stu­fen. Am An­fang setzt man sich hin und spielt ein­fach her­um. Ab ei­nem be­stimm­ten Punkt be­ginnt, ein Song sich von selbst zu schrei­ben. Wenn man das merkt, über­nimmt man das Ru­der. Ganz am An­fang gilt das Mot­to, des­to düm­mer man sich an­stellt, des­to bes­ser. Für uns funk­tio­niert es nicht, mit ei­nem fer­ti­gen Text ins Stu­dio zu kom­men, sich die­sen aufs Kla­vier zu stel­len und ihn dann Ak­kord für Ak­kord zu ver­to­nen. Wir be­gin­nen eher da­mit, dass wir ir­gend­wo an­ders et­was klau­en. Ei­nen Rhyth­mus oder ei­ne kur­ze Ak­kord­fol­ge, die wir dann aber in ei­nem an­de­ren Tem­po oder auf ei­nem an­de­ren In­stru­ment spie­len. Man spielt da­mit so­lan­ge her­um, bis man die­sen Mo­ment er­reicht, dass es groß­ar­tig ist. Der Pro­zess ist bei je­dem Song an­ders und dau­ert bei man­chen Stü­cken bis zu ei­ner Wo­che.

Beat / Wie sieht eu­er Se­t­up aus, wenn ihr an De­mos ar­bei­tet?

Har­ry / Wir tref­fen uns in mei­nem al­ten Schlaf­zim­mer in Lon­don. Wir ar­bei­ten an ei­nem Lap­top und nut­zen Lo­gic Au­dio. Das Se­t­up ist sehr sim­pel. Ein Au­dio­in­ter­face, ein paar Syn­the­si­zer und ein Guitar Head, der in ei­nen Spea­ker Si­mu­la­tor geht. Da­durch kön­nen wir die Gi­tar­ren di­rekt als DI-Si­gnal auf­neh­men. Viel von den De­mos hat es auch aufs Al­bum ge­schafft. Vi­el­leicht ein Drit­tel. Au­ßer­dem nut­zen wir na­tür­lich vie­le Plug-ins. Wir ver­su­chen die De­mos schon im­mer so gut wie mög­lich zu ma­chen, da­mit sie nach ei­ner Band klin­gen und wir ei­ne Idee be­kom­men, wie das Al­bum wird. Im Stu­dio er­set­zen wir die ein­zel­nen Spu­ren nach und nach und ver­su­chen sie bes­ser zu ma­chen. Wenn das nicht mög­lich ist, be­hal­ten wir die De­mo­spu­ren.

Charles / Be­vor wir ins Stu­dio ge­gan­gen sind, ha­ben wir al­ler­dings noch zwei Wo­chen mit dem Pro­du­zen­ten Ed Bul­ler in Los An­ge­les an den Ar­ran­ge­ments ge­ar­bei­tet. Wir kann­ten ihn schon von vor­he­ri­gen Al­ben. Dort ha­ben wir die Songs noch mal aus­ein­an­der­ge­nom­men. Er ar­bei­tet ger­ne sehr schnell und wuss­te, dass sei­ne Rol­le war, uns mit den Songs zu hel­fen und nicht am Sound zu fei­len. Da­durch wur­den die De­mos in der Zeit et­was rau­er.

Beat / Fin­det ihr es schwie­rig, die rich­ti­gen Sounds zu fin­den und euch nicht in all den Mög­lich­kei­ten zu ver­lie­ren?

Har­ry / Das war ein Feh­ler, den wir beim zwei­ten Al­bum ge­macht und aus dem wir hof­fent­lich ge­lernt ha­ben. Da­mals ha­ben wir eher an all die coo­len Sa­chen ge­dacht, die wir klang­lich ma­chen kön­nen als an die Songs an sich. Seit­dem fo­kus­sie­ren wir uns mehr auf das Song­wri­ting. Bei De­mos ver­su­chen wir, mit zwei, drei In­stru­men­ten et­was zu kre­ieren, das uns in­spi­riert. Wenn wir das ha­ben, ver­su­chen wir Me­lo­di­en und Struk­tu­ren zu ent­wi­ckeln und se­hen, wo­hin sich der Song ent­wi­ckelt. Bei den Sounds ent­schei­den wir uns meist recht schnell für et­was. Am En­de kön­nen wir es ja im­mer noch aus­tau­schen.

Beat / Gibt es Plug-ins, die ihr beim Song­wri­ting im­mer wie­der ver­wen­det?

Har­ry / Wir lie­ben die Sa­chen von Sound­toys oder den Val­hal­la Vin­ta­ge-Re­verb. Er ist auf fast al­len Spu­ren zu hö­ren. Aber wir sind kei­ne Plug-in-Fa­na­ti­ker.

Charles / In punc­to Soft­syn­ths nut­zen wir die Plug­ins von Hol­low Sun. Es sind Vin­ta­ge String Ma­chi­nes, die sehr güns­tig, aber wirk­lich toll sind. Ich glau­be, ich ha­be nur 70 Pfund für das Prog Pack be­zahlt, das vier String Ma­chi­nes, ein paar Or­geln und Space Pe­dals ent­hält. Aber auch Drum­box von Hol­low Sun ist sehr gut.

Har­ry / Zu­sätz­lich nut­zen wir viel von Na­ti­ve In­stru­ments und Lo­gic-in­ter­ne Plug-ins. Der Re­tro Synth ist bei­spiels­wei­se sehr gut und ES P ist auch ein tol­ler Synth, den ich im­mer mit als ers­tes öff­ne. Nicht zu ver­ges­sen Pro­phet 6. Den nut­zen wir al­ler­dings als ech­ten Syn­the­si­zer. Ein Mi­ni­moog kam auch viel zum Ein­satz.

Beat / Er­setzt ihr wäh­rend der Pro­duk­ti­on al­le Soft­syn­ths durch ech­te?

Charles / Wir ma­chen das nor­ma­ler­wei­se zu­min­dest mit den Se­le­na-Sounds, da die meis­ten Stu­di­os ei­ne Se­le­na String Ma­chi­ne ha­ben. Eben­so bei Vo­coder-Sounds.

Har­ry / Aber wir sind nicht so er­picht drauf, dass al­les kom­plett ana­log sein muss. Wich­tig ist uns, dass es gut klingt. Wenn man sich den Auf­wand macht, et­was zu er­set­zen, soll­te es da­nach auch wirk­lich bes­ser klin­gen.

Charles / Auf dem neu­en Al­bum ha­ben wir auch ein Mel­lo­tron ver­wen­det, was ei­gent­lich däm­lich ist, da die Fir­ma ein neu­es Ge­rät ver­öf­fent­licht hat, das zwar ana­log aus­sieht, aber di­gi­ta­le Sam­ples ver­wen­det. Es sind Sam­ples vom Ori­gi­nal und man hat eben­falls nur sie­ben Se­kun­den Spiel­zeit pro Ton. Aus klang­li­cher Sicht könn­te man na­tür­lich eben­so gut ein MIDI-Key­board und ein Plug-in neh­men. Am En­de ist es ein 3.000 Pfund teu­res Spiel­zeug. Wir ha­ben es ver­wen­det, da wir ein paar Ele­men­te auf dem Al­bum ha­ben, die sich sehr von un­se­ren vor­he­ri­gen Wer­ken un­ter­schei­den. Ich mei­ne da­mit ei­nen stär­ke­ren 70s-Ein­fluss in ei­ni­gen Songs. Wir sind gro­ße Fans der ers­ten Yes-Al­ben und ge­ne­rell vom Prog der 70er. Auch der Ein­satz von Akus­tik­gi­tar­ren und Pia­no ist recht neu für uns. Das bringt Songs wie „Fi­nish Li­ne“oder „Kick Me“weg vom Su­per 80s-Sound in „To­kyo“.

Har­ry / Wir sind auch nicht un­be­dingt gro­ße Ge­ar-Nerds. Das war in der Ver­gan­gen­heit schlim­mer. Heut­zu­ta­ge ist es uns wich­tig, Songs schnell fer­tig­zu­be­kom­men. Da­her war es su­per, dass im Stu­dio al­les di­rekt an­ge­schlos­sen war. Man konn­te ProTools von je­dem Key­board im Raum aus er­rei­chen. Das war sehr in­spi­rie­rend, weil es su­per­schnell und ein­fach ging.

Charles / Ich has­se es, zu viel Equip­ment und ei­ne zu gro­ße Aus­wahl zu ha­ben. Auf mei­nem Com­pu­ter zu­hau­se ha­be ich nur die Sound­toys-Sa­chen, Kom­ple­te von Na­ti­ve In­stru­ments, vier Wa­ves-Plug-ins und die Hol­low Sun-Synths. Trotz­dem ver­wen­de ich vi­el­leicht ge­ra­de mal ein Fünf­tel da­von. Ich wer­de mit zu­neh­men­dem Al­ter im­mer mi­ni­ma­lis­ti­scher. Ed Bul­ler hat mir mal den Rat­schlag ge­ge­ben, Mu­sik so zu ar­ran­gie­ren, dass man sie nur mit Low und High Pass-Fil­tern mi­xen könn­te. Man hin­ter­fragt so den Sinn je­der Spur viel mehr. Na­tür­lich wür­de man das in der Pra­xis nicht so ma­chen, aber ich mag die Men­ta­li­tät da­hin­ter, denn wenn man zehn Plug-ins auf ei­nem Track braucht, da­mit er gut klingt, läuft et­was schief. Aber Ed liebt es eh sehr mi­ni­ma­lis­tisch und hat­te nicht mal ein Au­dio-In­ter­face da­bei, als wir uns tra­fen, da er dach­te, dass wir nur am Rech­ner ar­bei­ten wol­len (lacht). Er hat dann noch schnell ei­nes be­stellt, da­mit wir über­haupt Ge­sang auf­neh­men konn­ten. Aber er ist ei­ner der bes­ten Pro­du­zen­ten, die ich ken­ne.

Beat / Ihr hat­tet den Song „To­kyo“schon an­ge­spro­chen, der stark 80s Pop-in­spi­riert ist. Ver­sucht ihr die­sen Sound ori­gi­nal­ge­treu nach­zu­stel­len?

Charles / Nein, über­haupt nicht. Wenn wir ihn rich­tig 80s-las­tig hät­ten ma­chen wol­len, hät­ten wir kei­ne ech­ten Drums ver­wen­den dür­fen, son­dern Drum-Sam­ples, da es eher Pop ist als Rock.

Har­ry / Ja, auch wenn sol­che Mu­sik manch­mal ganz schön cheesy ist. Aber da­vor ha­ben wir kei­ne Angst, wie man an „To­kyo“hört (lacht). Wir woll­ten be­wusst ei­nen kli­schee­trie­fen­den 80s Pop-Track ma­chen.

Beat / Wo wir ge­ra­de bei Pro­du­zen­ten wa­ren: Wie ist es, mit Alan Moul­der und Flood zu ar­bei­ten, die schon an so vie­len nam­haf­ten Pro­jek­ten be­tei­ligt wa­ren, dass man es kaum zäh­len kann?

Har­ry / Wir ha­ben zu Be­ginn der Auf­nah­men zwei Wo­chen im As­s­ault & Bat­te­ry Stu­dio in Lon­don ver­bracht, das die bei­den zu­sam­men be­trei­ben. Flood pro­gram­mier­te ge­ra­de et­was in sei­nem Zim­mer. Er macht kaum noch Pro­duk­tio­nen. Aber wir frag­ten ihn, ob er nicht mal Lust hät­te, in un­se­re Sa­chen rein­zu­hö­ren. Er sag­te uns für den dar­auf­fol­gen­den Tag et­wa die Hälf­te sei­ner Zeit zu und woll­te se­hen, was er mit un­se­ren Tracks ma­chen kann. Er pro­gram­mier­te dann ei­ni­ge Parts, ins­be­son­de­re in „To­kyo“und „Ne­ver Alo­ne“.

Charles / Er macht tol­le Sa­chen und es wä­re ein Traum, mal ei­ne gan­ze Plat­te mit ihm zu ma­chen. Ein lie­bens­wer­ter Kerl und da­zu äu­ßerst in­tel­li­gent. Das Wich­tigs­te, was er für uns ge­macht hat, war, sich ei­nes Abends al­le Songs durch­zu­hö­ren. Er hat uns vie­le gu­te Tipps ge­ge­ben, die ich al­le mit­ge­schrie­ben ha­be. Wir ha­ben et­wa die Hälf­te da­von um­ge­setzt, denn es wa­ren sehr wert­vol­le und spe­zi­fi­sche Ide­en.

Beat / Alan Moul­der hat die Songs ge­mischt. Habt ihr da­ne­ben­ge­ses­sen?

Har­ry / Nein, das muss man bei ihm gar nicht. Er hät­te uns si­cher ge­las­sen, aber ich den­ke, wir kön­nen froh sein, dass er über­haupt Zeit für uns hat­te. Wir sind ihm sehr dank­bar. Wir kann­ten ihn ja schon von zwei vor­he­ri­gen Al­ben. Er ist ein fan­tas­ti­scher Mi­xing En­gi­neer. Und wir brauch­ten je­man­den wie ihn, denn Songs wie „Time To Gi­ve“wa­ren ir­gend­wie un­fer­tig, be­vor sie ge­mixt wa­ren. Er hat noch so vie­le tol­le Ide­en bei­ge­tra­gen. Wir neh­men manch­mal doch zu viel auf und er ist gut dar­in, die pas­sen­den Sa­chen raus­zu­pi­cken.

Charles / Und es war ei­ne fan­tas­ti­sche Stim­mung im Stu­dio. Aber das hat­te wo­mög­lich auch da­mit zu tun, dass ge­ra­de die Welt­meis­ter­schaft lief und En­g­land sehr weit kam (lacht).

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Kei­ne Angst vor Kli­schees

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