Beat

Glit­ches, Drum-Fills, & Ef­fek­te

- Nashville Sounds · County Down

Ein Beat mit pas­sen­der Bass­li­ne und Grund­ide­en für den Hook sind oft schnell er­stellt, doch beim Ar­ran­gie­ren kann schon­mal die Luft raus­ge­hen. Grund da­für sind meist lang­at­mi­ge Pas­sa­gen, de­nen ein­fach Wür­ze und Ab­wechs­lung fehlt. Zum Glück gibt es hier­für klei­ne Hel­fer­lein, die das Le­ben nicht nur leich­ter ma­chen, son­dern auch wel­ches in die Sounds brin­gen.

1 Tools oh­ne En­de

Zum Ein­lei­ten ver­schie­de­ner Sek­tio­nen in ei­nem Track sind ei­ner­seits Rück­wärts-­Ef­fek­te und Ri­ser ein pro­ba­tes Mit­tel, an­de­rer­seits aber auch Drum-Fills. Und die las­sen sich mit Tools wie Glitch [1], Ef­fec­trix [2] oder Stut­ter Edit [3] oder auch dem Re­ak­tor En­sem­ble Buf­fea­ter von Twis­ted Tools [4] schnell und un­kom­pli­ziert er­zeu­gen. Wir nut­zen Glitch 2 für un­se­ren Work­shop.

2 Initia­li­sie­ren

Die kos­ten­lo­se Ver­si­on 1 und ei­ni­ge wei­te­re Tools von Ill­for­med fin­den Sie auf der DVD. La­den Sie Glitch 2 auf ei­nen Dr­um­loop oder -part, aus dem Sie meh­re­re Drum-Fills ge­ne­rie­ren wol­len und kli­cken auf SCE­NE Init, um den Ef­fekt-Se­quen­zer zu lee­ren. Bei SE­QUENCE stel­len wir Beats auf 8 und Di­vi­si­ons auf 4, um die ma­xi­mal mög­li­chen zwei Tak­te aus­zu­nut­zen. Im ers­ten Vier­tel ak­ti­vie­ren nur Re­trig­ger.

3 Pat­tern

Kli­cken Sie da­zu ein­fach in den Se­quen­zer und zie­hen die ent­stan­de­ne „No­te“auf die ge­wünsch­te Län­ge. Re­trig­ger wie­der­holt nicht ein­fach nur ei­nen Teil des Dr­um­loops, son­dern ver­än­dert auch sein Tem­po in­ner­halb der bei Tran­si­ti­on ein­ge­stell­ten Zeit, in un­se­rem Fal­le ein Takt. Die Stan­dard­ein­stel­lun­gen des Ef­fekts ­klin­gen schon super, da­her ak­ti­vie­ren wir ­le­dig­lich das Low-pass-Fil­ter.

4 Au­to­ma­ti­on

In­ner­halb des Plug-ins lässt sich des­sen Cu­toff zwar nicht mo­du­lie­ren, aber Au­to­ma­ti­sie­ren in der DAW ist mög­lich. Er­zeu­gen Sie un­be­dingt ei­ne Au­to­ma­ti­on zum Öff­nen des Fil­ters wäh­rend Re­trig­ger ak­tiv ist, denn das wer­tet den Ef­fekt deut­lich auf. Als zwei­ten Ef­fekt wäh­len wir den Re­ver­ser, der sich eben­falls super für per­kus­si­ves Ma­te­ri­al eig­net. Auch die­sen ak­ti­vie­ren wir für ein Vier­tel.

5 Ta­pe-Stop

Bei sei­nen Pa­ra­me­tern wäh­len wir die Tri­plets und set­zen das Tem­po auf 1/16th. Als letz­ten Haup­tef­fekt im Bun­de ak­ti­vie­ren wir Ta­pe Stop im letz­ten Vier­tel, stel­len Slow Down auf 2 beats und den Mo­dus auf Stop. Da­mit ist ein ers­tes Drum-Fill er­zeugt, al­so kön­nen wir für ei­ne Va­ria­ti­on an die De­tails ge­hen. Im noch be­ste­hen­den Frei­raum des Se­quen­zers plat­zie­ren wir Lofi und den Ran­do­mi­zer.

6 Va­ria­tio­nen

Letz­te­rer wählt zu­fäl­lig ein Ef­fekt-Mo­dul aus, je­doch las­sen sich die Wahr­schein­lich­kei­ten se­pa­rat re­geln. Die Reg­ler für die be­reits pro­gram­mier­ten Ef­fek­te stel­len wir auf null, den Mo­du­la­tor eben­falls, denn die­ser eig­net si­cher we­ni­ger für Drums. Im Se­quen­zer er­set­zen wir au­ßer­dem Ta­pe-Stop mit dem Ran­do­mi­zer (ein­fach die „No­te“nach oben schie­ben) und fer­tig ist die zwei­te Va­ria­ti­on.

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