Beat

Gan­ze Tracks mit ei­nem Clip

- von Mar­co Sche­rer Auch · Nashville Sounds · The Presets

Zu­ge­ge­ben, mit ei­nem ein­zi­gen Clip kön­nen wir kei­nen kom­plet­ten Track er­stel­len, doch ge­nügt dank Stu­dio One‘s prak­ti­scher Hel­fer zu­min­dest ein ein­zi­ger Clip für ein kom­plet­tes mu­si­ka­li­sches Ar­ran­ge­ment. Und das ist auch noch schnell er­stellt. Al­so wor­auf war­ten wir?

1 Ba­sis­me­lo­die

La­den Sie im ers­ten Schritt den Mai Tai-Synth auf ei­ne neue Spur und spie­len ei­ne ein­fa­che Ba­sis­me­lo­die ein. In die­sem Sta­di­um dient sie nur als gro­be Grund­la­ge, da­her sind hier noch kei­ne Fein­hei­ten ge­fragt. Sinn­voll ist le­dig­lich, die No­ten et­was län­ger zu ge­stal­ten, da sie als Ton­art­wech­sel die­nen sol­len. Fü­gen Sie den Chor­der zu den No­te FX hin­zu und wäh­len ei­nes der Pre­sets, et­wa Mi­nor.

2 Grund­sound

Der Chor­der er­zeugt aus den Ein­zel­no­ten au­to­ma­tisch Drei­er-Ak­kor­de, was aus der ein­sa­men Me­lo­die um­ge­hend fül­li­ge Har­mo­nie macht. Wir ha­ben im Mai Tai das Pre­set „Bass - 80s Up­down“ge­wählt und dort De­lay und Re­verb über­trie­ben auf­ge­dreht, um ein schö­nes Klang­bett zu er­hal­ten. Doch set­zen wir dem noch eins oben drauf: La­den Sie den Ar­peg­gia­tor als zwei­ten No­te FX und stel­len Ra­te auf 1/8D.

3 Ar­peg­gio

Ak­ti­vie­ren Sie den Pat­tern- Mo­dus, pro­gram­mie­ren ein Pat­tern mit un­ter­schied­li­chen No­ten­län­gen und wäh­len den Play Mo­de Ran­dom. Fer­tig ist die Grund­la­ge. La­den Sie ei­nen zwei­ten Mai Tai mit ei­ner Flä­che, z.B. das Bel­lish Bliss Pad, und bau­en auch hier ei­nen Chor­der mit dem glei­chen Pre­set wie zu­vor ein. Er­stel­len Sie mit CMD+D bzw. STRG+D ei­ne „ge­mein­sam ver­wen­de­te Ko­pie“des Clips.

4 Pad und Bass

Schie­ben Sie die Ko­pie auf die Spur des zwei­ten Mai Tai und la­den an­schlie­ßend ei­ne drit­te In­stanz mit ei­nem Pad. Die­ser Mai Tai dient als Bass-Grund­la­ge, hier­für bie­tet sich das Bla­de Pad mit ge­schlos­se­nem Fil­ter an. Auch die­se Spur er­hält ei­ne ge­mein­sa­me Ko­pie des Clips, eben­so ei­ne vier­te Mai Tai-In­stanz, die wir hin­zu­fü­gen. Hier la­den wir auch wie­der ei­nen Chor­der und ei­nen Ar­peg­gia­tor.

5 Le­ad

Dies wird un­ser Front-Sound, da macht sich „Bell - Fly­ing Soul­bell“pri­ma, zu­min­dest für un­ser bis­he­ri­ges Am­bi­ent-Play­back. Sie kön­nen die Sounds je­doch spä­ter für je­den Stil pas­send aus­tau­schen. Beim Chor­der wäh­len wir aber­mals das glei­che Pre­set, stel­len den Ar­peg­gia­tor aber an­ders ein als beim ers­ten Sound. So wird die Se­quenz za­cki­ger, eben­so die Ra­te mit 1/16. Octave Ran­ge stel­len wir auf 2.

6 Ska­len

Der Clou ist nun, dass Sie die Grundmelod­ie der Clips be­lie­big än­dern kön­nen und al­le Spu­ren wer­den au­to­ma­tisch fol­gen. Dank den ein­ge­stell­ten No­te FX er­hal­ten Sie je­der­zeit dich­te Play­backs und Se­quen­zen. Tipp: Wenn Sie mit der zu­grun­de lie­gen­den Me­lo­die un­si­cher sind, ak­ti­vie­ren Sie das Ska­la- Fea­tu­re im Clip Edi­tor und wäh­len ei­ne der 13 ver­füg­ba­ren Ska­len aus. Viel Spaß beim Ex­pe­ri­men­tie­ren!

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