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CAS­CA­DA – EVERYTIME WE TOUCH (HARD­WELL & MAU­RICE WEST RE­MIX): FES­TI­VAL-LE­AD MIT SY­LENTH1

- Cascada · Hardwell · Son Ga-in

1 Hit-Le­ad mit Twist

Für ih­re Neu­ver­si­on des Cas­ca­da Über-Hits ha­ben sich Hard­well und Mau­rice West zwecks Wie­der­er­ken­nungs­wert in Sa­chen Lead­sound am Ori­gi­nal ori­en­tiert. Für ei­nen ziem­lich de­ckungs­glei­chen Sound ist Sy­lenth1 ge­nau der rich­ti­ge Kraft-Kan­di­dat. Den Grund-Sound lie­fert uns Oscil­la­tor A mit werk­sei­ti­ger Saw-Wa­ve und 8 Voices. Für mehr Ste­re­ob­rei­te dre­hen wir De­tu­ne auf 5.05 und schal­ten Re­t­rig aus.

2

Fri­scher Noi­se-Wind

Für leich­te Fri­sche oben­rum mi­schen wir nun Oscil­la­tor A2 mit Noi­se-Wel­len­form, 8 Voices und 0.57 Vo­lu­me de­zent hin­zu. Dann wech­seln wir zu Part B, wo wir bei­de Os­zil­la­to­ren aber­mals auf Saw-Wel­le und acht Uni­so­no- Stim­men stel­len. Zu­dem de­ak­ti­vie­ren wir bei Oscil­la­tor B2 Re­t­rig und brin­gen De­tu­ne auf 3.52. In Oscil­la­tor B1 neh­men wir Vo­lu­me auf 3.24 zu­rück und pit­chen al­les ei­ne Ok­ta­ve hoch.

3

Clea­ner Sound

Zu­dem schie­ben wir in Amp Env A und

B noch den De­cay- Fa­der kom­plett hoch. Für die rich­ti­ge Ab­mi­schung sor­gen an­schlie­ßend in der Mi­xer-Ab­tei­lung Mix A bei 5.86 und Mix B bei 5.29, wo­bei ei­ne Zu­rück­nah­me des Main ­Vo­lu­mes auf 2.70 Über­steue­run­gen des Aus­gangs vor­beugt. Da­mit steht ein schön brei­ter, Fes­ti­val-ty­pi­scher Grund­klang, den wir im ­An­schluss per Bord-Fil­ter wei­ter for­men.

4 EQ-Frisch­zel­len­kur

Da­zu stel­len wir Fil­ter A auf Low­pass und Fil­ter A Cu­toff auf 146.16. Fil­ter Con­trol-Cu­toff set­zen wir auf 2404.39 Hz, so­dass Part A we­ni­ger ag­gres­siv klingt. Um die Sum­me wie­der mit Hö­hen­biss auf­zu­fri­schen, schal­ten wir den EQ ein. Dort re­du­zie­ren wir Bass auf 1.29 dB und fah­ren Treb­le auf 14.14 dB hoch. Die un­te­re Grenz­fre­quenz des Highs­helfs set­zen wir per Treble­freq auf 1795.20 Hz.

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Mehr Attack-Im­pact

Nach der Auf­fri­schung per Fil­ter und EQ, ­ge­ben wir dem Gan­zen per Hüll­kur­ven­mo­du­la­ti­on noch mehr Attack-Punch mit. Da­zu rou­ten wir zu­nächst den ers­ten Mo­du­la­ti­ons­weg von Mod Env 1 mit ei­nem Wert von 4.86 auf Pitch B so­wie den zwei­ten Mo­du­la­ti­ons­weg mit 5.14 auf Cu­toff B. Nach­dem wir dann den De­cay- Sli­der auf 0.46 hoch­ge­scho­ben ha­ben, knallt der Attack je­der ge­spiel­ten No­te noch et­was mehr.

6

Si­gna­tu­re-LFO-Tre­mo­lo

Den ei­gent­li­chen Klang-Clou die­ses Leads er­rei­chen wir – wie im Ori­gi­nal – durch LFO- Mo­du­la­ti­on. Da­zu rou­ten wir LFO 1 mit 1.43 auf Pitch AB. Wenn wir nun den Gain- Reg­ler leicht bis 0.57 öff­nen und dann das Ra­te- Po­ti auf­dre­hen, wird die Ton­hö­hen­mo­du­la­ti­on al­ler Os­zil­la­to­ren in Form ent­spre­chen­der Schwan­kun­gen hör­bar. Ei­ne schnel­le Ra­te von 1/128 bringt die ge­wünsch­te „Klang-An­rau­ung“.

7

Kom­pres­si­on & Cu­toff

Nach­dem das Pro­gramming steht, fet­ten wir al­les per Kom­pres­sor mit ei­ner Ra­tio von 6.22:1 und ei­ner Attack- Zeit von 104.35 ms an. Die lang­sa­me Attack-Zeit er­hält den Im­pact und der Rest hin­ten­dran wird mehr her­vor­ge­ho­ben. So­weit, so fett. Um in Break-Parts den Cu­toff zu schlie­ßen und im Drop öff­nen zu kön­nen, rou­ten wir in Misc 1 Cu­toff AB mit -2.19 auf das Modw­heel (Sour­ce).

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Re­verb, die Ers­te

An­schlie­ßend geht’s an ty­pi­schen Hall in zwei Schrit­ten. Zu­erst ak­ti­vie­ren wir Re­verb und stel­len Pre­de­lay auf 59.05 ms. Da­durch er­klingt die Hall­fah­ne et­was spä­ter nach je­dem No­ten­an­schlag, was al­les trans­pa­ren­ter macht. Zu­dem re­du­zie­ren wir Si­ze auf 4.55 und neh­men Dry/Wet auf ein Min­dest­maß von 35.71% zu­rück. Dann la­den wir Val­hallaRoom im Pre­set LV426Ca­the­dral auf ei­nen FX- Ka­nal.

9

Val­hal­la Room 2

Dort er­hö­hen wir zu­nächst Pre­de­lay auf 25.0 ms und stel­len De­cay auf 4.55 s. Den FX-Ka­nal be­schi­cken wir per Send mit -18 dB. Dann la­den wir ei­nen EQ mit Low­cut bei 600 Hz und Hi­cut bei 10 kHz hin­ter das Val­hallaRoom. Es folgt der Cu­ba­se Com­pres­sor im Pre­set Over­head Com­pres­si­on mit +1 dB Make­up Gain und ak­ti­vier­tem Si­de­chain- Weg. Die­sen be­schi­cken wir voll für stan­des­ge­mä­ßes Ga­ted Re­verb.

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