Uber Black ist laut BGH wohl un­zu­läs­sig

Bergische Morgenpost Hueckeswagen - - Wirtschaft -

(dpa) Der Bun­des­ge­richts­hof (BGH) könn­te das frü­he­re An­ge­bot „Black“des US-Fahr­dienst­leis­ters Uber als un­zu­läs­sig ein­stu­fen. Das deu­te­ten die Rich­ter des ers­ten Zi­vil­se­nats bei der Ver­hand­lung am Don­ners­tag an. Das Ur­teil will der Se­nat zu ei­nem spä­te­ren Ter­min ver­kün­den. Es geht um den in­zwi­schen in der Form nicht mehr an­ge­bo­te­nen Li­mou­si­nen-Ser­vice „Uber Black“, den Vor­in­stan­zen we­gen ei­nes Ver­sto­ßes ge­gen das Per­so­nen­be­för­de­rungs­ge­setz be­reits un­ter­sagt hat­ten. Bei „Uber Black“konn­ten Kun­den über ei­ne App ei­nen Miet­wa­gen be­stel­len. Ein frei­er Fah­rer in der Nä­he er­hielt über Uber dann den Fahr­auf­trag. Das Un­ter­neh­men wi­ckel­te den Zah­lungs­ver­kehr ab. Das Kam­mer­ge­richt Ber­lin sah dar­in be­reits 2015 ei­nen Ver­stoß, denn Miet­wa­gen-Chauf­feu­re dür­fen an­ders als Ta­xi­fah­rer kei­ne Auf­trä­ge di­rekt vom Fahr­gast ent­ge­gen­neh­men.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.