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Bergische Morgenpost Hueckeswagen - - Leserbriefe -

Zu „Zahl neu­er SUVs seit 2013 ver­dop­pelt“(RP vom 22. Ok­to­ber): Ich ver­ste­he gar nicht, war­um ein SUV als „sprit­fres­sen­der GroßPkw“ein­ge­stuft wird. Mein der­zei­ti­ger SUV mit zwei Li­ter Mo­tor braucht bei den vie­len Ge­schwin­dig­keits­be­gren­zun­gen in NRW gera­de mal 6,9 l/100 km und da­mit rund 30 Pro­zent we­ni­ger Ben­zin als mein vor­he­ri­ger Pkw mit ver­gleich­ba­rer Mo­tor­leis­tung.

Eber­hard Mogk Dins­la­ken Wie­so Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen? War­um müs­sen wir in un­se­ren frei­en Län­dern Ni­kab dul­den? Das ist für uns auch ei­ne Men­schen­rechts­ver­let­zung, wenn wir kein Ge­sicht er­ken­nen kön­nen, und bei uns gilt das Ver­mum­mungs­ver­bot, und nichts an­de­res ist die Ganz­kör­per­ver­schleie­rung. Wie kann al­so der UN-Men­schen­rechts­rat so ei­ne Ent­schei­dung fäl­len? Sind die bei­den Ni­kab-Trä- Gera­de die Po­len soll­ten sich mit Kom­men­ta­ren zu­rück­hal­ten und erst mal ih­re Be­schlüs­se zu ih­rem Rechts­we­sen mit de­mo­kra­ti­schen Zü­gen ver­se­hen. Nord­stream soll­te nicht ein Al­lein­stel­lungs­recht ha­ben. Al­ter­na­tiv soll­te auch ei­ne Ver­sor­gung mit ame­ri­ka­ni­schem Flüs­sig­gas mög­lich sein. Dies kann si­cher­lich durch ge­schick­te Ver­hand­lung mit den Lie­fe­ran­ten­län- Schon seit ei­ni­gen Jah­ren gibt es Ein­weg­ge­schirr aus al­ter­na­ti­ven Ma­te­ria­li­en wie Pap­pe, Bam­bus oder an­de­ren Re­cy­cling­s­tof­fen. Die­ses Ein­weg­ge­schirr ist eben­so hy­gie­nisch und kann kom­pos­tiert, ver­brannt oder re­cy­celt wer­den. Die Ver­wen­dung von Plas­tik­ge­schirr ist al­so schon län­ger nicht mehr zwin­gend not­wen­dig. Al­ler­dings sind die Al­ter­na­ti­ven et­was teu­rer. Un­ab­hän­gig da­von soll­te grund­sätz­lich das Weg­wer­fen von Müll - nicht nur Plas­tik - ge­ahn­det wer­den. Wir al­le ken­nen die Pa­pier­con­tai­ner, ne­ben de­nen ein Kühl­schrank oder ei­ne Glas­schei­be steht.

Bea­te Leh­mann Düsseldorf Kürz­lich be­such­te ich ein Kon­zert von An­ge­lo Bran­du­ar­di in der Ton­hal­le. Lei­se, teil­wei­se zar­te Mu­sik des al­ten Bar­den bei stim­mungs­vol­ler, dun­kel ge­hal­te­ner Licht­stim­mung. Lei­der wur­de wäh­rend des Kon­zerts stän­dig mit Han­dys fo­to­gra­fiert, teil­wei­se mit Blitz, was für die hin­ter dem Fo­to­gra­fie­rer Sit­zen­den ei­ne Zu­mu­tung ist. Auch wur­den „Han­dy­vi­de­os“ge­dreht, und ei­ne Frau vor mir ver­such­te noch, die­se Bil­der per Whats­app zu ver­schi­cken, und be­schwer­te sich laut­stark bei ih­rem Nach­barn, dass die Ver­bin­dung in der Ton­hal­le so schlecht sei. Das al­les prak­ti­ziert nicht et­wa von pu­ber­tie­ren­den Fle­geln, son­dern von er­wach­se­nen igno­ran­ten Stö­ren­frie­den der Ge­ne­ra­ti­on 60plus. In an­de­ren Kon­zert­sä­len ist dies aus­drück­lich un­ter­sagt, in der Ton­hal­le da­ge­gen ist das of­fen­sicht­lich Das ewi­ge Hin und Her der Zeit­um­stel­lung sind die Eu­ro­pä­er in­zwi­schen leid. Vor- oder Nach­stel­len der Uhr ist nach mehr als 30 Jah­ren im­mer noch für vie­le ei­ne Preis­fra­ge. Wel­che Zeit je­doch nach ei­ner Ab­schaf­fung dau­er­haft bei­zu­be­hal­ten ist, ist die ei­gent­li­che Fra­ge! Sinn­voll ist zu der vor der Ein­füh­rung üb­li­chen Re­ge­lung zu­rück­zu­keh­ren: Da da­mals am 3. März 1980 die Uh­ren von 2 auf 3 Uhr vor­ge­stellt wur­den (was seit­dem „Som­mer­zeit“ge­nannt wird) braucht man nur die­ses ei­ne Mal noch die Uh­ren von 3 auf 2 Uhr zu­rück­zu­stel­len – was dann ana­log „Win­ter­zeit“heißt, al­so „Nor­mal­zeit“(MEZ) ist.

Man­fred Kai­ser Düsseldorf

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