Vor­schlag

Bergische Morgenpost Hueckeswagen - - Leserbriefe -

ei­ne Über­hö­hung der „eu­ro­päi­schen Wer­te“bei Ver­nach­läs­si­gung von in­ne­ren Si­cher­heits- und ord­nungs­po­li­ti­schen The­men.

Die CDU hät­te nach Mer­kel ei­ne Chan­ce, zu er­star­ken, wenn sie sich auf frü­he­re Wer­te be­sinnt.

Vol­ker Jo­han­nes Nar­loch Dins­la­ken se Ben­zi­ner brau­chen dann tat­säch­lich 30-40 Pro­zent mehr Kraft­stoff. Dies dient der Um­welt aber auch nicht. Selbst fah­re ich auch ei­nen SUV-Die­sel (Eu­ro 6) aus Be­quem­lich­keit, mit dem ich mich aber auch be­tro­gen füh­le. Der Ver­brauch bei mei­ner Fahr­wei­se liegt bei 9l pro 100km. Vor­her hat­te ich ei­nen Kom­bi mit glei­cher Leis­tung und glei­chem Ver­brauch. Al­so für die „sprit­fres­sen­den Ver­bräu­che“, die dau­ernd an­ge­pran­gert wer­den, sind nicht die Die­sel­fahr­zeu­ge ver­ant­wort­lich, son­dern die Ben­zi­ner.

Heinz Goe­ser per Mail ten Mer­ce­des C-Klas­se Die­sel, der 5 bis 6 Li­ter auf 100 Km ver­braucht hat, nach drei Mo­na­ten end­lich ver­kauft ha­be. Nun die Hetz­kam­pa­gne ge­gen SUVs. Mein neu er­wor­be­ner Mer­ce­des GLC 250 Die­sel, der auf der Ti­tel­sei­te mit dem Vor­gän­ger GLK als Sprit­schleu­der ge­zeigt wird, hat ak­tu­ell bei ei­ner Fahrt nach Hol­land bei 597 km Fahr­leis­tung auf Au­to­bah­nen, Land­stra­ßen und in Stadt­ge­bie­ten im Schnitt 6,8 l auf 100 km ver­braucht. Auf der Rück­fahrt lag der Ver­brauch bei 5,8 l. Statt sich an der Hetz­kam­pa­gne ge­gen SUVs zu be­tei­li­gen, soll­te Herr Du­den­höf­fer mal die Un­fall­zah­len und Ver­brauchs­wer­te der Nie­der­lan­de und die dor­ti­gen Ge­schwin­dig­keits­be­gren­zun­gen mit Deutsch­land ver­glei­chen. Au­ßer­dem soll­te er die in den Nie­der­lan­den üb­li­chen Spur­re­gu­lie­run­gen für die Spit­zen­ver­kehrs­zei­ten bei gleich­zei­ti­ger Re­du­zie­rung der Ge­schwin­dig­keit mit in sei­ne Be­rech­nun­gen ein­be­zie­hen.

Rein­hard Ger­lich Ra­tin­gen Stra­fe muss sein. VW zahlt ei­ne Mil­li­ar­de, Au­di 800 Mil­lio­nen Eu­ro. Wei­te­re wer­den ver­mut­lich fol­gen. Nur: mit wel­chem Recht steckt sich der Staat das Geld in die Ta­sche? Wel­cher Scha­den ist dem Staat ent­stan­den? Mein Vor­schlag: Die Straf­zah­lun­gen wer­den in ei­nen Topf ge­ge­ben um End­ver­brau­cher beim Neu­wa­gen­kauf um die Mehr­wert­steu­er. zu ent­las­ten. So hät­ten die­je­ni­gen, de­nen tat­säch­lich ein Scha­den durch Wert­ver­lust ent­stan­den ist, ei­nen Aus­gleich. Wenn sich nur fünf Pro­zent der 15 Mil­lio­nen be­trof­fe­nen Die­sel-Fah­rer ei­nen Neu­wa­gen mit ei­nem durch­schnitt­li­chen Preis von 25.000 Eu­ro kau­fen, sackt der Staat al­lein hier noch­mal 3,5 Mil­li­ar­den an Mehr­wert­steu­er ein. Und der Clou kommt wie im­mer am En­de: nach dem Die­sel-Skan­dal kommt der „Ben­zin-Skan­dal“, wenn wir ab 2020 Straf­zah­lun­gen we­gen über­höh­ter CO2-Wer­te (ja, das ist der Wert der bei Ben­zi­nern schlech­ter ist) nach Brüs­sel zah­len müs­sen. Aber vi­el­leicht legt der Staat ja da­für die Straf­zah­lun­gen schon mal zu­rück.

Andre­as Men­ge So­lin­gen

FO­TO: DPA

Bau­stel­le CDU: Wie geht es nach Mer­kels be­vor­ste­hen­dem Rück­zug wei­ter mit der eins­ti­gen Volks­par­tei?

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