Has­te­ner Ver­ei­ne wol­len ih­ren Stadt­teil nach vor­ne brin­gen

Bergische Morgenpost Hueckeswagen - - Remscheid Kompakt -

(nab) Die Has­te­ner Ver­ei­ne möch­ten bes­ser zu­sam­men­ar­bei­ten und sich ge­gen­sei­tig mehr un­ter­stüt­zen, um so ih­ren Stadt­teil nach vor­ne zu brin­gen. Die Idee zu die­sem ge­plan­ten „Netz­werk Has­ten“hat­ten Bea­tri­ce Schlie­per vom För­der­ver­ein Haus Cleff und Jür­gen Acker­mann, Vor­sit­zen­der de­s­Ver­eins„Has­ten für Has­ten“. Nun tra­fen sich die Ver­eins­ver­tre­ter erst­mals im Ge­mein­de­haus ne­ben der Pau­lus­kir­che.

„MeinWunsch, Men­schen zu­sam­men­zu­brin­gen, hat sich heu­te ja schon er­füllt“, sag­te Haus­herr Pfar- rer Sieg­fried Lan­dau, der sich über die gro­ße Re­so­nanz freu­te. Nach ei­ner kur­zen Vor­stel­lungs­run­de war man sich ei­nig, dass es wich­tig sei, sich un­ter­ein­an­der zu ken­nen: „Es macht we­nig Sinn, wenn je­der sein ei­ge­nes Süpp­chen kocht“, un­ter­strich Lutz Kleu­ser vom För­der­ver­ein Stef­fens­ham­mer. Klaus Hes­se vom Has­te­ner Turn­ver­ein er­hofft sich von ei­nem Netz­werk Has­ten ei­ne star­ke Stim­me für den Stadt­teil: „Vor al­lem in der Po­li­tik.“

Be­schlüs­se woll­te man bei die­sem ers­ten Tref­fen noch nicht fas- sen, eher Denk­an­stö­ße ge­ben. Auch ein ge­mein­sa­merVer­ein wur­de aus­ge­schlos­sen: „Das Ziel soll­te sein, ge­gen­sei­tig für­ein­an­der da zu sein. Je­der bleibt in sei­nem Ver­ein, aber vi­el­leicht kön­nen wir ge­mein­sa­me Zie­le er­ar­bei­ten“, hieß der Vor­schlag von Bea­tri­ce Schlie­per.

Ers­te Ide­en ka­men zur Spra­che. So kann sich Ger­hard Rött­ger von der In­ter­es­sen­ge­mein­schaft (IG) Has­ten bei­spiels­wei­se ei­nen Tras­sen­lauf vor­stel­len, für des­sen Or­ga­ni­sa­ti­on aber Fach­leu­te ge­braucht wür­den. Kleu­ser wür­de ger­ne die IG Stadt- füh­rer noch mehr ein­be­zie­hen, den Has­ten mit sei­ner His­to­rie und dem Werk­zeug­mu­se­um mehr her­aus­stel­len. „Dem Has­ten ei­ne Iden­ti­tät ge­ben“, so fass­te es An­drea Ja­kob-Pan­nier vom Vor­stand von „Has­ten für Has­ten“zu­sam­men. Oli­ver Rös­ler vom Schüt­zen­ver­ein Aue – er be­zeich­net sich als „al­ter Has­te­ner“– gin­gen die Plä­ne fast schon zu weit: „Wir soll­ten doch erst ein­mal mit­ein­an­der be­kannt wer­den, die Kopf­ar­beit an die ers­te Stel­le rü­cken und klä­ren, wie wir uns ver­net­zen kön­nen, um ei­ne star­ke Ge- mein­schaft zu wer­den“, hieß sein Vor­schlag.

Oh­ne­hin wür­de es im­mer schwie­ri­ger, die Eh­ren­äm­ter in all den Ver­ei­nen und In­sti­tu­tio­nen zu be­set­zen. Vor­stell­bar sei, dass sich die Vor­stän­de ge­gen­sei­tig zu ih­ren Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen ein­la­den. Und dass ein Link auf der je­wei­li­gen Home­page auf die Web­sei­ten der an­de­ren Ver­ei­ne hin­weist. Das ge­gen­sei­ti­ge Ken­nen­ler­nen war auch für Björn Zie­behl von der Has­te­ner Feu­er­wehr da­sWich­tigs­te:„DieVer­ei­ne be­kom­men so ein Ge­sicht. Je­der von uns macht ja schon was auf dem Has­ten. Und wenn wir von­ein­an­der wis­sen, kann die Zu­sam­men­ar­beit vi­el­leicht noch kon­kre­ter wer­den.“

Zum nächs­ten Tref­fen soll je­der Ver­ein ei­ne Lis­te mit­brin­gen, auf der die Ter­mi­ne, aber auch die Mit­glie­der­ver­samm­lun­gen ste­hen. „Wenn das für al­le ein­seh­bar ist, dann wis­sen wir zu­min­dest schon mal ge­nau, wann wer was plant“, sag­te Bea­tri­ce Schlie­per, die sich et­wa ei­ne ge­mein­sa­me Auf­wer­tung des Has­te­ner Teils der Tras­se durch­aus vor­stel­len kann.

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