De­fek­te Te­le­fon­an­la­ge nervt DRK-Kun­den

Bergische Morgenpost Remscheid - - SPORT - VON MAR­TIN OBERPRILLER

Der Fahr­dienst des Ro­ten Kreu­zes ist zur­zeit schwer er­reich­bar. Ei­ne Lö­sung dürf­te aber bald kom­men.

SO­LIN­GEN Der Um­zug ist ab­ge­schlos­sen. Schon seit meh­re­ren Mo­na­ten sitzt der Fahr­dienst des Deut­schen Ro­ten Kreu­zes (DRK) So­lin­gen nicht mehr an der Burg­stra­ße in der Nordstadt, son­dern – rund ei­nen Ki­lo­me­ter vom al­ten Do­mi­zil ent­fernt – an der Fried­rich-Wil­helm-Stra­ße am Man­gen­berg.

Ei­ne räum­li­che Ve­rän­de­rung, die den Ner­ven al­ler Be­tei­lig­ten gut ge­tan hat. Denn wäh­rend in der Nordstadt frü­her der Är­ger mit An­woh­nern groß war, die sich über die am Stra­ßen­rand ab­ge­stell­ten Fahr­zeu­ge der Rot-Kreuz-Toch­ter DRK Mo­bil be­klag­ten, gibt es an der Fried­rich-Wil­helm-Stra­ße ge­nü­gend Park­raum. „Die Be­schwer­den ge­hö­ren der Ver­gan­gen­heit an“, zog jetzt ei­ne Spre­che­rin des So­lin­ger DRK ei­ne durch­aus er­freu­li­che Zwi­schen­bi­lanz. In­des be­rei­tet au­gen­blick­lich et­was an­de­res Kum­mer. Denn seit ein paar Wo­chen ist DRK Mo­bil le­dig­lich noch un­ter Schwie­rig­kei­ten zu er­rei­chen.

„Die Lei­tung ist häu­fig tot“, be­rich­te­te zu­letzt ein Mann, der die Fahr­diens­te des Ro­ten Kreu­zes re­gel­mä­ßig in An­spruch nimmt. Wie zahl­rei­che an­de­re Kun­den mit Geh­be­hin­de­run­gen ist der So­lin­ger auf die ge­räu­mi­gen Trans­por­ter mit dem DRK-Em­blem an­ge­wie­sen, um bei­spiels­wei­se pünkt­lich zu Arzt­ter­mi­nen zu kom­men. „Und da ist es na­tür­lich är­ger­lich, wenn man den Fahr­dienst te­le­fo­nisch nur schlecht er­rei­chen kann“, so der DRK-Kun­de.

Ein Pro­blem, das beim So­lin­ger Ro­ten Kreuz be­kannt ist. „Tat­säch­lich hat un­se­re al­te Te­le­fon­an­la­ge Stö­run­gen“, sag­te die Spre­che­rin der ge­mein­nüt­zi­gen Or­ga­ni­sa­ti­on, die gleich­zei­tig um ein we­nig Ge­duld bat. Die neue Te­le­fon­an­la­ge sei beim An­bie­ter Te­le­kom schon be­stellt wor­den, hieß es beim DRK. Al­ler­dings

Si­mo­ne Hoch wer­de es wohl noch ei­ni­ge Wo­chen dau­ern, bis al­les wie­der in Ord­nung sei. „Die neue Tech­nik wird An­fang des nächs­ten Jah­res an­ge­schlos­sen. Ei­nen fes­ten Ter­min gibt es be­reits. Und dann soll­te auch wie­der al­les funk­tio­nie­ren“, stell­te die Spre­che­rin in Aus­sicht. Ihr Tipp für die Zwi­schen­zeit: Bei Pro­ble­men mehr­mals hin­ter­ein­an­der an­ru­fen, denn meist kä­men die Kun­den bei zwei­ten oder drit­ten Ver­su­chen durch.

Ins­ge­samt be­schäf­tigt das Ro­te Kreuz bei sei­nem Fahr­dienst mitt­ler­wei­le über 30 Fah­rer. Die­se ha­ben die Auf­ga­be, be­hin­der­te Men­schen nicht al­lein zu Arzt­be­su­chen zu trans­por­tie­ren.Viel­mehr kön­nen die Di­ens­te auch für pri­va­te An­läs­se ge­nutzt wer­den.

„Die neue Tech­nik wird An­fang nächs­ten Jah­res

an­ge­schlos­sen“

DRK-Spre­che­rin

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