La­chen­der We­cker des Wal­des

Bergische Morgenpost Wermelskirchen/Hückeswagen/Radevormwald - - Kinderseit­e -

Ei­gent­lich nennt man die­sen Vo­gel Jä­ger­liest, in Deutsch­land ist er aber als La­chen­der Hans be­kannt. Die­ser merk­wür­di­ge Na­me kommt nicht von un­ge­fähr. Wenn der aus­tra­li­sche Jä­ger­liest den Schna­bel öff­net, er­tönt ein Ge­räusch, das an lau­tes, mensch­li­ches La­chen er­in­nert. Wer die­sen Ruf schon ein­mal ge­hört hat, muss­te si­cher­lich selbst auch la­chen, denn dies ist ja an­ste­ckend.

Den Ruf des Jä­ger­liest hört man in Aus­tra­li­en vor al­lem am frü­hen Mor­gen. Der Vo­gel scheint auf die­se Wei­se den Tag zu be­grü­ßen und macht al­le Art­ge­nos­sen der Um­ge­bung auf sich auf­merk­sam. An­de­re Tie­re wer­den bei dem Ge­ze­ter auch gleich wach – wo der La­chen­de Hans lebt, gibt es be­stimmt kei­ne Lang­schlä­fer.

Als größ­ter Ver­tre­ter der Eis­vö­gel er­nährt sich der La­chen­de Hans über­wie­gend von an­de­ren Tie­ren. Be­son­de­re Vor­lie­ben scheint er nicht zu ha­ben. Al­les, was in den gro­ßen Schna­bel passt, wird ge­fres­sen. Ob Mäu­se, Schlan­gen, Ei­dech­sen, Fische oder Mu­scheln, die­ser 40 Zen­ti­me­ter gro­ße Vo­gel ist kein Kost­ver­äch­ter. Gif­ti­ge Tie­re wie Schlan­gen er­legt er mit sei­nem kräf­ti­gen Schna­bel, be­vor er sie frisst – si­cher ist si­cher.

FO­TO: P. SCHRO­EDER

Der La­chen­de Hans lebt in Aus­tra­li­en und hat ei­nen be­son­de­ren Ruf.

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