In­spi­rie­ren­des Kon­zert bei der Ge­mein­de Graf­weg

Bergische Morgenpost Wermelskirchen/Hückeswagen/Radevormwald - - Radevormwa­ld - VON SI­GRID HED­DE­RICH

GRAF­WEG Wie Träu­me und Hoff­nun­gen in je­dem kei­men, wie sie zer­plat­zen oder auch letzt­lich in Er­fül­lung ge­hen, konn­ten am Sams­tag­abend Be­su­cher ei­nes Kon­zer­tes haut­nah er­le­ben. Das En­sem­ble „Fer­ma­te“war in der Frei­en evan­ge­li­schen Ge­mein­de Graf­weg zu Gast. Die Mu­si­ker so­wie Sän­ge­rin­nen und Sän­ger woll­ten Men­schen zu ei­ner mu­si­ka­li­schen Rei­se ab­zu­ho­len, die in ein Traum­land führ­te. „Wir möch­ten die Zu­hö­rer mit in ei­ne Ge­schich­te ein­bin­den. Wir hof­fen, es ge­lingt uns“, so die Sän­ge­rin Bir­git Dör­nen. Sie ist ein Grün­dungs­mit­glied es Cho­res, der 1988 sich for­miert hat­te. Fa­mi­li­en­ver­bän­de der Frei­en evan­ge­li­schen Ge­mein­den aus vier Bun­des­län­dern sin­gen heu­te in dem Chor, der kei­nen fes­ten Lei­ter hat. „Das ist ja das Schö­ne an der Ge­schich­te, dass wir auch oh­ne fes­ten Lei­ter in al­len Städ­ten als Chor gut funk­tio­nie­ren und die Men­schen be­rüh­ren“, sag­te Dör­nen. Ge­probt wer­de in den je­wei­li­gen Hei­mat­ge­mein­den, vor Kon­zer­ten dann ge­mein­sam vor je­dem Auf­tritt, er­klärt sie.

Am Sams­tag traf die zehn­köp­fi­ge Sän­ger­grup­pe und die sie­ben Mu­si­ker auf ein al­ters­mä­ßig bun­tes Pu­bli­kum.

Ei­ne Er­zäh­lung von An­ge­la Ehwell Hunt gab den Zu­hö­rern die Mög­lich­keit, sich auf ei­ne ge­mein­sa­me Rei­se zu be­ge­ben. Die Ge­schich­te er­zählt von klei­nen Bäu­men, die gro­ße Zu­kunfts­träu­me ha­ben. Je­der Baum pro­jek­tiert viel Hoff­nung und Wunsch­den­ken, muss je­doch die Er­fah­rung ma­chen, dass Träu­me auch zer­plat­zen kön­nen. Doch nach der Trau­er und Ent­täu­schung dar­über er­ken­nen die Bäu­me, wie wich­tig doch ihr Weg ist – und wie die Träu­me auf wun­der­sa­me Wei­se doch noch er­füllt wer­den.

„Die Tex­te die­ser Ge­schich­te er­zäh­len wir sehr ger­ne auf un­se­ren Kon­zer­ten und zei­gen den Be­su­chern dann, dass al­les ei­nen Sinn hat“, sag­te Bir­git Dör­nen. Um den In­halt der Er­zäh­lung zu un­ter­strei­chen hat­te die Ch­or­ge­mein­schaft ei­gens Lie­der­tex­te für das Kon­zert ge­schrie­ben. Das Lied „Der Ein­zi­ge“und spä­ter auch das Stück „Ho­pe of Na­tio­nen“ge­hör­ten zu den jün­ge­ren Kom­po­si­tio­nen der Grup­pe.

Die vie­len Zu­hö­rer lausch­ten an­däch­tig den Tex­ten und Ge­sän­gen. „Kon­zer­te wie die­ses be­grü­ßen wir sehr in un­se­rer Ge­mein­de. Wir wün­schen uns noch vie­le ähn­li­che Ge­le­gen­hei­ten, die gu­te Nach­richt zu al­len Men­schen zu brin­gen“, er­klär­te Pas­tor Vol­ker Nie­land.

FOTO: JÜR­GEN MOLL

Stim­mungs­voll war die At­mo­sphä­re bei Auf­tritt der Grup­pe „Fer­ma­te“bei der FeG Graf­weg.

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