Grö­ßer, schwe­rer und mehr Ener­gie

Bergische Morgenpost Wermelskirchen/Hückeswagen/Radevormwald - - Kruschel Erklärt’s -

Heu­te le­ben fast acht Mil­li­ar­den Men­schen auf der Er­de. Und die Zahl steigt. Die vie­len Men­schen brau­chen na­tür­lich Es­sen. Des­halb ma­chen sich For­scher Ge­dan­ken dar­um, wie man die Leu­te in Zu­kunft er­näh­ren kann. Zwei Wis­sen­schaft­ler sa­gen nun: Man muss nicht nur schau­en, wie vie­le Leu­te es in Zu­kunft gibt. Son­dern auch, wie schwer sie sind. Denn vie­le Men­schen wer­den heu­te grö­ßer und schwe­rer als die Men­schen frü­her. Das liegt et­wa dar­an, dass Leu­te sich heu­te oft mehr Es­sen leis­ten kön­nen. Sie neh­men da­durch zu. Um die­ses Ge­wicht bei­zu­be­hal­ten, brau­chen die Leu­te mehr Ener­gie aus der Nah­rung als Men­schen, die we­ni­ger wie­gen. Ei­ne wich­ti­ge Fra­ge der Zu­kunft lau­tet: Wie schafft man es, ge­nug ge­sun­des Es­sen für al­le Men­schen be­reit­zu­stel­len? Soll­te das nicht klap­pen, könn­ten Le­bens­mit­tel sehr teu­er wer­den, be­fürch­ten die For­scher. Und dann könn­ten är­me­re Men­schen ge­sun­des Es­sen kaum noch be­zah­len. dpa

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