Al­lesHyg­ge,oder­was?

EDs auf dem Vor­marsch: Die Stadt­wer­ke Düs­sel­dorf, un­ser „Tex­t­hel­den“-Pro­jekt­part­ner, ge­ben Tipps ür die strom­spa­ren­de Ge­müt­lich­keit in der Ad­vents­zeit und an Weih­nach­ten.

Bergische Morgenpost Wermelskirchen/Hückeswagen/Radevormwald - - Texthelden - VON TAMINA GRASME

Ein Grau­schlei­er liegt wie ein schlech­ter Ins­ta­gram-Fil­ter über Stadt und Land. Die Son­ne lässt sich nur noch sel­ten bli­cken. Es ist nass und kalt. Der Win­ter eilt in schnel­len Schrit­ten auf uns zu und bringt kur­ze, dunk­le Ta­ge und un­ge­müt­li­ches Wetter. Grund ge­nug, sich nach drin­nen zu ver­zie­hen! Denn wenn sich die Son­ne ver­steckt, kann man sich mit ge­müt­li­chen Licht­quel­len im ei­ge­nen Zim­mer ge­gen den na­hen­den Win­ter-Blues wapp­nen. Vor al­lem in der Weih­nachts­zeit!

Doch wie kann man es sich ge­müt­lich ma­chen und gleich­zei­tig Strom spa­ren? Ener­gie­ex­per­te Micha­el Ha­mann von den Düs­sel­dor­fer Stadt­wer­ken hat fünf Tipps für euch.

1.Zu­er­stein­mal:sehr,sehr­spar­sam!

„LED steht für Leucht­di­ode. An­ders als bei ei­ner Glüh­bir­ne wird hier kein Draht zur Licht­ge­win­nung er­hitzt. Statt­des­sen wird durch Elek­tro­lu­mi­nes­zenz in ei­nem Chip Licht elek­trisch er­zeugt. Des­we­gen ist die LED auch strom­spa­ren­der: Ihr Wir­kungs­grad und die Ener­gie­ef­fi­zi­enz sind hö­her als die der her­kömm­li­chen Glüh­bir­nen oder Ener­gie­spar­lam­pen. Und man kann es sich mit LEDs ge­nau­so ge­müt­lich ma­chen wie frü­her mit Glüh­bir­nen, da man sich Licht­far­be und Hel­lig­keit aus­su­chen kann. Die Watt-Zahl spielt für die LED-Aus­wahl al­ler­dings kei­ne Rol­le mehr: LEDs ver­brau­chen nur ei­nen Bruch­teil des Stroms ei­ner Glüh­bir­ne. Statt­des­sen soll­te auf die Kel­vinZahl für die Licht­far­be und auf die Lu­men-Zahl für die Hel­lig­keit ge­ach­tet wer­den.“

2. Ge­müt­li­cher Re­tro-Charme mit Fil­ament-LEDs

„Fil­ament-LEDs sind der Glüh­bir­ne nach­emp­fun­den. Sie un­ter­schei­den sich le­dig­lich in Op­tik und Hap­tik von ‚nor­ma­len‘ LEDs. Ihr Funk­ti­ons­prin­zip

und da­mit ih­re Ener­gie­ef­fi­zi­enz sind gleich. Fil­ament-LEDs ha­ben eben­falls ei­nen leuch­ten­den Draht. Sie se­hen der al­ten Glüh­bir­ne sehr ähn­lich und er­zeu­gen ein ähn­lich röt­li­ches Licht. Wenn sie run­ter­fal­len, ge­hen sie lei­der auch ge­nau­so schnell ka­putt!“

3. Vie­le klei­ne Licht­quel­len im Zim­mer

„Bes­ser ist es, vie­le klei­ne­re Licht­quel­len statt ei­nes gro­ßen Kron­leuch­ters im Zim­mer zu ha­ben. Meh­re­re LEDs kann man en­er­gie­ef­fi­zi­en­ter nut­zen, in­dem man sie ein­zeln an- und aus­schal­tet – je nach Be­darf. Ein gro­ßes Ober­licht leuch­tet durch­gän­gig und ver­braucht da­her mehr Strom.“

4.Un­ter­schied­li­cheLEDs­für Schlaf­zim­mer und Bad

„Je­des Licht hat ei­ne Far­be, und die­ses wird in Kel­vin an­ge­ge­ben. Licht mit ei­nem hö­he­ren Ro­t­an­teil emp­fin­den wir als warm und ge­müt­lich. Des­we­gen soll­ten in Wohn- oder Schlaf­zim­mern LEDs mit ma­xi­mal 2700 Kel­vin an­ge­bracht wer­den. In Bad oder Kü­che soll­te Licht mit hö­he­rem Blau­an­teil mit bis zu 4000 Kel­vin ge­nutzt wer­den. Bläu­li­ches Licht macht wach und bie­tet sich da­her an die­sen Or­ten be­son­ders an.“

5. Der ul­ti­ma­ti­ve Strom­spar­tipp: Licht aus!

„Al­le Glüh­lam­pen und Ener­gie­spar­lam­pen soll­ten durch LEDs er­setzt wer­den. Und na­tür­lich das Licht aus­schal­ten, wenn man das Zim­mer ver­lässt. Häu­fi­ges Ein- und Aus­schal­ten scha­det den LEDs auch nicht, sie ge­hen da­von nicht schnel­ler ka­putt. Aber das spart am meis­ten Strom.“

FO­TO: ADO­BE STOCK

Die Weih­nachts­zeit ist die Licht­er­zeit. Aber nicht un­be­dingt die Zeit der ho­hen Strom­rech­nun­gen!

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