Chef­di­ri­gen­tin Ju­lia Jo­nes ver­lässt Wup­per­tal 2021

Bergische Morgenpost Wermelskirchen/Hückeswagen/Radevormwald - - Kultur -

WUP­PER­TAL (epd/w.g.) Die Wup­per­ta­ler Ge­ne­ral­mu­sik­di­rek­to­rin Ju­lia Jo­nes wird ih­ren bis zum Som­mer 2021 lau­fen­den Ver­trag mit der Stadt nicht ver­län­gern. Da­nach möch­te die künst­le­ri­sche Lei­te­rin des Sin­fo­nie­or­ches­ters Wup­per­tal wie­der frei­schaf­fend ar­bei­ten, wie die Stadt­ver­wal­tung mit­teil­te. Die eng­li­sche Di­ri­gen­tin hat­te im Jahr 2016 den Pos­ten der Ge­ne­ral­mu­sik­di­rek­to­rin an­ge­nom­men, sie war Nach­fol­ge­rin von To­shiyu­ki Ka­mio­ka. Ober­bür­ger­meis­ter Andre­as Mu­cke (SPD) be­dau­er­te die Ent­schei­dung und wür­dig­te die Ar­beit der Ge­ne­ral­mu­sik­di­rek­to­rin: „Ge­mein­sam mit dem Orches­ter hat Frau Jo­nes er­folg­reich Be­währ­tes ge­pflegt und Neu­es ein­ge­führt.“Dass sie sich nun, wie be­reits bei Ver­trags­un­ter­zeich­nung an­ge­kün­digt, wie­der ih­ren frei­en Pro­jek­ten wid­men wol­le, gel­te es zu re­spek­tie­ren.

Die 1961 ge­bo­re­ne Di­ri­gen­tin war in Man­ches­ter, Bris­tol und Lon­don aus­ge­bil­det wor­den. Zu ih­ren Sta­tio­nen zähl­ten Köln, Ulm, Frank­furt und Ba­sel. Sie di­ri­gier­te auch an den Staats­opern in Wi­en und Ber­lin. 2004 war sie bei den Salz­bur­ger Fest­spie­len zu er­le­ben.

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