WOH­NEN & RECHT

Bergische Morgenpost Wermelskirchen/Hückeswagen/Radevormwald - - Immobilien & Geld -

(bü) Miet­schul­den Mie­ter, die mit ih­ren Zah­lun­gen zwei Mo­na­te in Rück­stand lie­gen, kön­nen vor die Tür ge­setzt wer­den. Da­ge­gen vor­zu­ge­hen, ist nicht im­mer ein­fach. Das Land­ge­richt Berlin seg­ne­te die or­dent­li­che Kün­di­gung ab, ob­wohl die Mie­te­rin die Miet­rück­stän­de be­glei­chen konn­te. Da­mit sei die „er­heb­li­che schuld­haf­te Pflicht­ver­let­zung“der Mie­te­rin nicht ver­ges­sen. Weil sie auch in den Vor­jah­ren im­mer wie­der mal Rück­stän­de hat­te und sich nicht an die mit dem Ver­mie­ter ver­ein­bar­ten Ra­ten­zah­lun­gen hielt, las­se das kei­ne po­si­ti­ve Zu­kunfts­pro­gno­se zu. (LG Berlin, 65 S 223/18)

Ge­mein­schafts­ei­gen­tum Stellt sich her­aus, dass in ei­ner neu er­rich­te­ten Ei­gen­tums­woh­nungs­an­la­ge Män­gel vor­han­den sind, so muss – wur­den die Feh­ler am Ge­mein­schafts­ei­gen­tum ge­fun­den – üb­li­cher­wei­se im Rah­men ei­nes Ei­gen­tü­mer­be­schlus­ses ent­schie­den wer­den, ob und wie ge­gen den Bau­trä­ger an­ge­gan­gen wird. Kön­nen die Män­gel nicht be­ho­ben wer­den, weil ei­ne nach­träg­li­che Däm­mung die Zim­mer ver­klei­nert hät­te, so ha­ben die Ei­gen­tü­mer das Recht, so­lo Aus­gleichs­zah­lun­gen we­gen ei­ner Wert­min­de­rung ge­gen den Bau­trä­ger durch­zu­set­zen. (OLG Mün­chen, 9 U 4327/15)

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