Aus­bil­dung in der Pfle­ge seit Jah­res­an­fang neu ge­re­gelt

Bergische Morgenpost Wermelskirchen/Hückeswagen/Radevormwald - - Beruf & Karriere -

(tmn) Seit An­fang des Jah­res gibt es die neue Aus­bil­dungs­ord­nung für Pfle­ge­be­ru­fe. Die bis­he­ri­gen Aus­bil­dungs­be­ru­fe wer­den im ein­heit­li­chen Be­rufs­bild zum Pfle­ge­fach­mann be­zie­hungs­wei­se zur Pfle­ge­fach­frau zu­sam­men­ge­fasst. Bis­her hat­ten sich die Aus­zu­bil­den­den von An­fang an zwi­schen Al­ten-, Kran­ken- oder Kin­der­kran­ken­pfle­ge ent­schei­den müs­sen. Künf­tig gibt es ei­ne uni­ver­sel­le Aus­bil­dungs­ord­nung.

Die Aus­bil­dung fin­det in der Be­rufs­fach­schu­le so­wie in Kran­ken­häu­sern oder Pfle­ge­ein­rich­tun­gen statt. Dort ler­nen die an­ge­hen­den Pfle­ge­fach­kräf­te, was im Um­gang mit Pa­ti­en­ten je­den Al­ters wich­tig ist. Wer sich für die Aus­bil­dung in­ter­es­siert, soll­te al­so viel Ein­füh­lungs­ver­mö­gen und Ver­ant­wor­tungs­ge­fühl mit­brin­gen. Da­ne­ben ist un­ter an­de­rem kör­per­li­che Be­last­bar­keit wich­tig, wenn zum

Bei­spiel ein Pa­ti­ent um­ge­bet­tet wer­den muss.

Vor­aus­set­zung für die Aus­bil­dung zur Pfle­ge­fach­kraft ist ein mitt­le­rer Schul­ab­schluss, der nach der zehn­ten Klas­se er­reicht wird. Wer ei­nen Haupt­schul­ab­schluss hat, muss zu­nächst ei­ne an­de­re Be­rufs­aus­bil­dung ab­schlie­ßen, et­wa zum Pfle­ge­hel­fer. Wäh­rend ih­rer Lehr­zeit be­kom­men Azu­bis von ih­rem Aus­bil­dungs­be­trieb ei­ne Ver­gü­tung. In Ein­rich­tun­gen des öf­fent­li­chen Di­ens­tes liegt sie bei rund 1140 Eu­ro im ers­ten Lehr­jahr und steigt dann stu­fen­wei­se auf rund 1300 Eu­ro brut­to mo­nat­lich an. Neu ist jetzt auch, dass auch an pri­va­ten Be­rufs­fach­schu­len kein Schul­geld mehr ge­zahlt wer­den muss. www.pfle­ge­aus­bil­dung.net.

FO­TO: OLI­VER BERG/DPA/DPA-TMN

Wer künf­tig den Be­ruf der Pfle­ge­fach­kraft er­lernt, kommt mit Äl­te­ren ge­nau­so in Kon­takt wie mit Kin­dern.

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