Düs­sel­dor­fer CDU geht mit Kel­ler in Kom­mu­nal­wahl

Bergische Morgenpost Wermelskirchen/Hückeswagen/Radevormwald - - Vorderseit­e -

DÜS­SEL­DORF (gaa/ujr) Der Köl­ner Stadt­di­rek­tor Ste­phan Kel­ler soll für die CDU Ober­bür­ger­meis­ter in Düs­sel­dorf wer­den. Er tritt bei der Kom­mu­nal­wahl am 13. Sep­tem­ber ge­gen Amts­in­ha­ber Tho­mas Gei­sel (SPD) an. Der 49-jäh­ri­ge Düs­sel­dor­fer sei von An­fang an der Wunsch­kan­di­dat ge­we­sen, sag­te Düs­sel­dorfs CDUChef Tho­mas Jar­zom­bek: „Er ist kein Pro­fi­po­li­ti­ker, son­dern ein er­folg­rei­cher Kom­mu­nal­ma­na­ger.“Das ha­be Kel­ler in Düs­sel­dorf be­wie­sen. Der de­si­gnier­te Kan­di­dat war von 2011 bis 2016 in Düs­sel­dorf Bei­ge­ord­ne­ter für Recht, Ord­nung und Ver­kehr. Die Fin­dungs­kom­mis­si­on fass­te ih­ren Be­schluss am Don­ners­tag ein­stim­mig; der Kreis­vor­stand der CDU soll die Per­so­na­lie an die­sem Frei­tag be­schlie­ßen.

Im In­ter­view skiz­zier­te Kel­ler in der Ver­kehrs­po­li­tik ein Ge­gen­mo­dell zu Gei­sel: „Wenn ich Ober­bür­ger­meis­ter bin, schaf­fe ich die Um­welt­spu­ren ab.“Die um­strit­te­nen Son­der­fahr­spu­ren, mit de­nen Gei­sel Die­sel­fahr­ver­bo­re ver­hin­dern will, ver­ur­sa­chen seit Mo­na­ten lan­ge Staus. „Künst­li­cher Stau be­deu­tet mehr Emis­sio­nen, das ist nicht sinn­voll“, kri­ti­sier­te Kel­ler.

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