Der Fahr­plan für die Su­che nach ei­ner neu­en Füh­rung

Bergische Morgenpost Wermelskirchen/Hückeswagen/Radevormwald - - Stimme Des Westens -

Si­tua­ti­on Nach dem an­ge­kün­dig­ten Rück­tritt von CDU-Che­fin An­ne­gret Kramp-Kar­ren­bau­er steht die Par­tei vor ei­ner Ent­schei­dung über Kanz­ler­kan­di­da­tur und Par­tei­vor­sitz. Über den Zei­t­raum herrsch­ta­ber kei­ne Ei­nig­keit.

An­ne­gret Kramp-Kar­ren­bau­er Sie möch­te, dass die Ent­schei­dung wie ver­ein­bart im De­zem­ber ge­trof­fen wird. „Die Par­tei ste­he nicht un­ter Druck.“

CSU Lan­des­grup­pen­chef Do­brindt sagt: „Kri­sen­haf­te Si­tua­tio­nen be­wäl­tigt man nicht durch das Ze­le­brie­ren der Kri­se, son­dern durch Han­deln.“Chef Mar­kus Sö­der for­dert ei­ne Ent­schei­dung in „ab­seh­ba­rer Zeit“.

Nor­bert Rött­gen Der Au­ßen­po­li­ti­ker ist der Mei­nung, dass die Fra­ge nach dem Par­tei­vor­sitz „vor der Som­mer­pau­se ent­schie­den wer­den muss“.

Gro­ße Ko­ali­ti­on Die füh­ren­den Po­li­ti­ker ge­hen trotz der Um­brü­che von ei­nem Fort­be­stand des Bünd­nis­ses aus. Vi­ze­kanz­ler Olaf Scholz (SPD) ver­si­chert: „Die gro­ße Ko­ali­ti­on wird ih­re Ar­beit ma­chen. Da­zu ist sie ver­pflich­tet.“SPD-Vi­ze Ke­vin Küh­nert will die CDU nicht zu ei­ner schnel­len Lö­sung drän­gen. Für so gro­ße Ent­schei­dun­gen „soll­te man sich die nö­ti­ge Zeit neh­men“.

FO­TO:DPA

CDU-Che­fin An­ne­gret Kramp-Kar­ren­bau­er tritt zu­rück.

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