Air­bus macht Mil­li­ar­den­ver­lust

Bergische Morgenpost Wermelskirchen/Hückeswagen/Radevormwald - - Wirtschaft -

MÜN­CHEN (rtr) Der Luft­fahrt­kon­zern Air­bus hat we­gen des Kor­rup­ti­ons­skan­dals 2019 ei­nen Ver­lust von 1,36 Mil­li­ar­den Eu­ro ein­ge­fah­ren. Ein Jahr zu­vor stan­den noch mehr als drei Mil­li­ar­den Ge­winn zu Bu­che. Mit Straf­zah­lun­gen von 3,6 Mil­li­ar­den Eu­ro hat­te sich das fran­zö­sisch-deut­sche Un­ter­neh­men jüngst aus der Af­fä­re um Be­ste­chun­gen beim Flug­zeug­ver­kauf frei­ge­kauft. Die Jus­tiz in Groß­bri­tan­ni­en und Frank­reich hat­te we­gen des Ver­dachts der Be­ste­chung aus­län­di­scher Be­am­ter so­wie Geld­wä­sche er­mit­telt, auch in den USA war er­mit­telt wor­den. We­gen Pro­ble­men beim Mi­li­tär­trans­por­ter A400M ver­buch­te Air­bus zu­dem Son­der­be­las­tun­gen von 1,2 Mil­li­ar­den Eu­ro. Die Ak­tio­nä­re sol­len trotz des Ver­lusts ei­ne auf 1,80 Eu­ro er­höh­te Di­vi­den­de er­hal­ten.

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