RWE will Ab­stand zu Ta­ge­bau­en ver­grö­ßern

Bergische Morgenpost Wermelskirchen/Hückeswagen/Radevormwald - - Wirtschaft -

EREKELENZ (anh/spe) Nach Ei­ni­gung auf den Koh­le­aus­stieg 2038 hat RWE dem NRW-Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um ein Kon­zept für das rhei­ni­sche Re­vier vor­ge­legt. Dies tra­ge dem Wunsch Rech­nung, den Ham­ba­cher Forst zu er­hal­ten und die Be­dürf­nis­se der Kom­mu­nen zu be­rück­sich­ti­gen, so der Kon­zern. „Der Ab­stand des Ta­ge­baus Garz­wei­ler zu den Er­kelen­zer Ort­schaf­ten Kaul­hau­sen/Ven­rath und Kück­ho­ven wird ver­grö­ßert, so dass dort mehr Raum für die Ent­wick­lung der Dör­fer bleibt.“Der Bür­ger­meis­ter von Er­kelenz, Pe­ter Jan­sen, will für grö­ße­re Ab­stän­de kämp­fen, als sie RWE an­bie­tet. Am Ta­ge­bau Ham­bach will RWE die Ab­stän­de zu Nie­der­zier-El­len und Kerpen-Buir ver­grö­ßern, am Ta­ge­bau In­den zu Dü­ren-Mer­ken und zu den Orts­tei­len Lu­cher­berg und La­mers­dorf. Mor­sche­nich soll ste­hen blei­ben. Das Mi­nis­te­ri­um will das Kon­zept nun prü­fen.

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