Luft­han­sa-Chef: Kri­se kos­tet 10.000 Stel­len

Bergische Morgenpost Wermelskirchen/Hückeswagen/Radevormwald - - Wirtschaft -

FRANKFURT (rky) Die Luft­han­sa hat ih­re Pro­gno­se zum Ab­bau von Per­so­nal we­gen der Co­ro­na-Kri­se kon­kre­ti­siert: Vor­stands­chef Cars­ten Sp­ohr geht da­von aus, dass der Kon­zern künf­tig zehn­tau­send Mit­ar­bei­ter und Mit­ar­bei­te­rin­nen we­ni­ger ha­ben wird. Das sag­te er am Frei­tag bei ei­ner in­ter­nen Ver­an­stal­tung. En­de 2019 hat­te der Kon­zern rund 138.000 Be­schäf­tig­te, Sp­ohr hat­te bis­her ei­nen Per­so­nal­ab­bau von 7000 Stel­len an­ge­kün­digt. Er sag­te, nach der Kri­se wer­den Luft­han­sa 100 we­ni­ger Flug­zeu­ge ha­ben, bis­her sind es 760. Er rech­net da­mit, dass die Grup­pe nach der Kri­se je­des Jahr ei­ne Mil­li­ar­de Eu­ro Schul­den ab­tra­gen müs­se. Er pro­gnos­ti­ziert, dass die Bran­che sich erst in drei Jah­ren er­holt: „Wir wa­ren als ers­te Bran­che von die­ser welt­wei­ten Kri­se be­trof­fen und die Luft­fahrt wird mit die letz­te sein, die sie ver­las­sen wird. Wir kom­men vor­aus­sicht­lich 2023 zu­rück in ein Gleich­ge­wicht. Dann wird Luft­han­sa Group ein an­de­res Un­ter­neh­men sein.“Die Köl­ner Ger­m­anwings soll so­wie­so ge­schlos­sen wer­den.

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