Stadt warnt: Be­trü­ger wol­len Haus sa­nie­ren

Bergische Morgenpost Wermelskirchen/Hückeswagen/Radevormwald - - Wermelskir­chener Anzeiger - FO­TO: STADT WK

WERMELSKIR­CHEN (rue) Vor ei­ner dreis­ten Be­trugs­ma­sche warnt die Wer­mels­kir­che­ner Stadt­ver­wal­tung. Un­be­kann­te ver­schaf­fen sich da­bei un­ter dem Vor­wand, den Sa­nie­rungs­be­darf des Hau­ses über­prü­fen zu müs­sen, Zu­tritt zu Woh­nun­gen. „Be­vor­zugt äl­te­re Men­schen wur­den an­ge­ru­fen, mit dem Hin­weis, dass die Stadt den Zu­stand und den Sa­nie­rungs­be­darf der Häu­ser über­prü­fe. Je­mand wür­de am nächs­ten Tag vor­bei­kom­men, um sich den Zu­stand des Hau­ses an­zu­se­hen“, teilt die Stadt­ver­wal­tung mit. Bei der Bau­auf­sicht sei­en in den ver­gan­ge­nen Ta­gen mehr­fach An­fra­gen von Bür­gern ein­ge­gan­gen, die auf­grund der Te­le­fon­an­ru­fe miss­trau­isch ge­wor­den sind.

„Haus­be­sit­zer sind nicht ver­pflich­tet, den Zu­stand ih­res Hau­ses oh­ne Grund über­prü­fen zu las­sen“, sagt der Tech­ni­sche Bei­ge­ord­ne­te Tho­mas Mar­ner (Fo­to). „Soll­ten bau­recht­li­che Über­prü­fun­gen not­wen­dig sein, mel­den wir uns vor­her schrift­lich an, und vor al­lem kön­nen sich die Mit­ar­bei­ter ent­spre­chend aus­wei­sen.“Sein Tipp: Die Bür­ger soll­ten schon bei ei­nem sol­chen Te­le­fo­nat er­klä­ren, dass sie kei­ne „Über­prü­fung“wün­schen und auch kei­ne Un­be­kann­ten in die Woh­nung las­sen. Im Zwei­fels­fall soll­ten die Bür­ger bei der Stadt te­le­fo­nisch un­ter 02196 / 710-611 nach­fra­gen.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.