Bergische Morgenpost Wermelskirchen/Hückeswagen/Radevormwald

Wirt­schaft er­reicht Vor­kri­sen­ni­veau erst En­de 2021

- Economics · Social Sciences · Germany

BERLIN (dpa) Füh­ren­de Wirt­schafts­for­schungs­in­sti­tu­te rech­nen nach den Ein­brü­chen in der Co­ro­na-Kri­se mit ei­nem län­ge­ren Auf­hol­pro­zess der deut­schen Wirt­schaft. Das Vor­kri­sen­ni­veau wer­de vor­aus­sicht­lich erst En­de 2021 er­reicht, heißt es in der am Mitt­woch vor­ge­leg­ten Herbst­pro­gno­se. Erst En­de 2022 dürf­te die Wirt­schaft wie­der nor­mal aus­ge­las­tet sein. Das größ­te Ri­si­ko für die Pro­gno­se blei­be der un­ge­wis­se Pan­de­mie­ver­lauf. Die In­fek­ti­ons­zah­len in Deutsch­land sind zu­letzt stark ge­stie­gen. Die Wirt­schafts­for­schungs­in­sti­tu­te rech­nen nun für das Jahr 2020 mit ei­nem Rück­gang des Brut­to­in­lands­pro­duk­tes um 5,4 Pro­zent. An­fang April war von 4,2 Pro­zent die Re­de.

Leitartike­l, Wirt­schaft

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