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Ma­fia-Pro­zess wird erst En­de Ok­to­ber fort­ge­setzt

- Crime · Duesseldorf · Duisburg · Cologne · North Rhine-Westphalia · Landschaftsverband Rheinland

DÜSSELDORF/DUIS­BURG (dpa) Der Ma­fia-Pro­zess im Hoch­si­cher­heits­trakt des Ober­lan­des­ge­richts Düsseldorf mit 14 An­ge­klag­ten wird erst am 26. Ok­to­ber fort­ge­setzt. Das teil­te das Land­ge­richt Duis­burg am Mitt­woch mit. Der Pro­zess war am Mon­tag un­ter­bro­chen wor­den, ur­sprüng­lich soll­te er die­sen Frei­tag fort­ge­setzt wer­den. Der Grund für die län­ge­re Ver­schie­bung ist nach Ge­richts­an­ga­ben, dass das Ge­sund­heits­amt Köln Qua­ran­tä­ne für ei­nen der An­ge­klag­ten an­ge­ord­net hat. Sei­ne Mut­ter ist mit dem Co­ro­na­vi­rus in­fi­ziert. Der Pro­zess-Auf­takt war mit Span­nung er­war­tet wor­den. Laut Staats­an­walt­schaft sind fünf der 14 An­ge­klag­ten im Al­ter von 31 bis 56 Jah­ren Mit­glie­der der ’Ndran­ghe­ta, die als mäch­tigs­te Ma­fia­or­ga­ni­sa­ti­on welt­weit gilt und den in­ter­na­tio­na­len Ko­ka­in­han­del kon­trol­liert. Die An­ge­klag­ten kom­men größ­ten­teils aus Nord­rhein-West­fa­len. Un­ter an­de­rem wird ih­nen der Han­del mit Ko­ka­in vor­ge­wor­fen.

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