NRW-Städ­te be­le­gen letz­te Plät­ze in Ran­king

Bergische Morgenpost Wermelskirchen - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

DÜS­SEL­DORF (RP In ei­ner neu­en gro­ßen Stu­die be­züg­lich der Le­bens­qua­li­tät in deut­schen Städ­ten kom­men vie­le Kom­mu­nen in NRW schlecht weg. Au­ßer­dem sind die Un­ter­schie­de der Re­gio­nen zwi­schen Nord und Süd grö­ßer als zwi­schen Ost und West. Zu die­sem Er­geb­nis kommt ei­ne um­fang­rei­che wis­sen­schaft­li­che Stu­die im Auf­trag des ZDF. Das Ge­sam­t­ran­king wird an­ge­führt von Mün­chen mit 207 von 300 mög­li­chen Punk­ten vor Hei­del­berg (205) und Starn­berg (204). Auf Platz vier folgt Pots­dam (203) als ers­te Stadt im Nor­den.

Ober­hau­sen, Duis­burg, Her­ne und Gel­sen­kir­chen bil­den die Schluss­lich­ter der 401 Krei­se und Städ­te, de­ren Le­bens­ver­hält­nis­se in 53 ver­schie­de­nen Ka­te­go­ri­en un­ter­sucht wur­den. Das Du­ell der Me­tro­po­len im Wes­ten am Rhein ge­winnt Düs­sel­dorf deut­lich: Die NRW-Lan­des­haupt­stadt er­reicht Platz 101, Köln nur Rang 222. Die In­dus­trie­städ­te Le­ver­ku­sen (361) und Wup­per­tal (371) sind weit ab­ge­schla­gen. Mön­chen­glad­bach liegt so­gar noch mit Rang 388 da­hin­ter. So­lin­gen liegt auf Platz 364, Kre­feld er­reicht Rang 375. Die höchs­te Le­bens­qua­li­tät gibt es in NRW in Müns­ter, das mit 190 Punk­ten auf Rang 33 liegt. Gel­sen­kir­chen ist zwar Letz­ter, punk­tet aber zum Bei­spiel mit Kul­tur­an­ge­bo­ten und be­zahl­ba­rem Wohn­raum.

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