SPD sorgt sich um Ar­beits­be­din­gung im Ju­gend­amt

Bergische Morgenpost Wermelskirchen - - WERMELSKIRCHENER ANZEIGER -

WERMELSKIRCHEN (rue) Post ha­ben ges­tern Bür­ger­meis­ter Rai­ner Bleek und De­zer­nent Ste­fan Görnert von der SPD be­kom­men: Der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Jo­chen Bil­stein und die Ju­gend­po­li­ti­sche Spre­che­rin Pe­tra We­ber sor­gen sich um die Ar­beits­be­din­gun­gen im Ju­gend­amt. Denn nach ei­ner Stu­die der Hoch­schu­le Ko­blenz sei­en die Ar­beits­be­din­gun­gen von Mit­ar­bei­tern vie­ler Ju­gend­äm­ter in Deutsch­land vor al­lem im Be­reich des Ju­gend­schut­zes schlecht. Zu ho­he Fall­zah­len, für die ein Ju­gend­amts­mit­ar­bei­ter zu­stän­dig sei, aus­ufern­de Do­ku­men­ta­ti­ons­pflich­ten so­wie un­zu­rei­chen­de Aus­stat­tun­gen der Ar­beits­plät­ze des All­ge­mei­nen So­zia­len Di­ens­tes wür­den als Kri­tik­punk­te in der Un­ter­su­chung ge­nannt. Un­ter sol­chen Über­for­de­run­gen – die Inob­hut­nah­men stie­gen bun­des­weit von 31.124 im Jahr 2000 auf 84.230 im Jahr 2016, lei­de das Wohl der Kin­der und Ju­gend­li­chen. Die SPD-Frak­ti­on fragt da­her an, wie die Ar­beits­be­din­gun­gen im Ju­gend­amt der Stadt aus­se­hen und bit­tet um ei­nen Be­richt im Ju­gend­hil­fe­aus­schuss.

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