Angst

Ge­walt

Bergische Morgenpost Wermelskirchen - - SPORT -

Selbst in Kran­ken­häu­sern wer­den be­reits Ärz­te und Pfle­ge­per­so­nal an­ge­grif­fen. Be­spuckt, ge­schubst und ge­schla­gen. Wo le­ben wir ei­gent­lich, dass sich im­mer mehr Ge­walt­po­ten­zi­al aus­brei­tet. Und war­um gibt es an den Un­fall­stel­len im­mer mehr Gaf­fer, die die Ret­tungs­kräf­te be­hin­dern und Fo­tos mit Han­dys und Smart­pho­nes ma­chen? Wie konn­te es so­weit kom­men? Weil je­der Po­li­ti­ker Angst vor der Wahr­heit hat. Die Wahr­heit ist die gren­zen­lo­se Frei­heit, die hier je­der aus­lebt, wie er es für rich­tig hält. Und des­halb greift kein Po­li­ti­ker durch. Die Po­li­zei muss an den Un­fall­stel­len so­fort har­te Stra­fen an­wen­den, und wenn es sein muss, auch mit Schlag­stö­cken. Die­se Ge­walt­pha­se kann man nur noch mit So­fort­stra­fen in den Griff krie­gen, al­les an­de­re ist Zeit­ver­schwen­dung. Frank­reich ist auch nicht zim­per­lich und Ame­ri­ka erst recht nicht. Nur wir in Deutsch­land set­zen erst auf Prä­ven­ti­on ge­gen Ge­walt. Das ist ja lach­haft. der Ar­beits­welt ist es nicht an­ders. Hat ein Po­li­ti­ker die Spit­ze er­klom­men, ver­sucht er sei­ne Macht, die er zum Re­gie­ren be­nö­tigt, zu stär­ken. Er schart Gleich­ge­sinn­te und Ja-Sa­ger um sich. Kri­ti­ker wird er kalt­stel­len. Dies setzt sich in je­der Ebe­ne nach un­ten fort. Auf die­se Wei­se wer­den im Lau­fe der Zeit Qu­er­den­ker in al­len Ebe­nen aus­sor­tiert und durch Op­por­tu­nis­ten er­setzt.

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