Vor­schlag

Ab­gas­skan­dal

Bergische Morgenpost Wermelskirchen - - SPORT -

Stra­fe muss sein. VW zahlt ei­ne Mil­li­ar­de, Au­di 800 Mil­lio­nen Eu­ro. Wei­te­re wer­den ver­mut­lich fol­gen. Nur: mit wel­chem Recht steckt sich der Staat das Geld in die Ta­sche? Wel­cher Scha­den ist dem Staat ent­stan­den? Mein Vor­schlag: Die Straf­zah­lun­gen wer­den in ei­nen Topf ge­ge­ben um End­ver­brau­cher beim Neu­wa­gen­kauf um die Mehr­wert­steu­er. zu ent­las­ten. So hät­ten die­je­ni­gen, de­nen tat­säch­lich ein Scha­den durch Wert­ver­lust ent­stan­den ist, ei­nen Aus­gleich. Wenn sich nur fünf Pro­zent der 15 Mil­lio­nen be­trof­fe­nen Die­sel-Fah­rer ei­nen Neu­wa­gen mit ei­nem durch­schnitt­li­chen Preis von 25.000 Eu­ro kau­fen, sackt der Staat al­lein hier noch­mal 3,5 Mil­li­ar­den an Mehr­wert­steu­er ein. Und der Clou kommt wie im­mer am En­de: nach dem Die­sel-Skan­dal kommt der „Ben­zin-Skan­dal“, wenn wir ab 2020 Straf­zah­lun­gen we­gen über­höh­ter CO2-Wer­te (ja, das ist der Wert der bei Ben­zi­nern schlech­ter ist) nach Brüs­sel zah­len müs­sen. Aber vi­el­leicht legt der Staat ja da­für die Straf­zah­lun­gen schon mal zu­rück.

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