Nicht al­lein sein

Bersenbrucker Kreisblatt - - LOKALES - Von Ni­na Stra­kel­jahn n.stra­kel­[email protected]

Ster­ben ist in un­se­rer Ge­sell­schaft noch im­mer häu­fig ein Ta­bu­the­ma. Doch je­der muss sich ir­gend­wann mit dem Tod aus­ein­an­der­set­zen, ob mit dem ei­ge­nen oder mit dem von An­ge­hö­ri­gen und Freun­den.

Vie­le Men­schen ha­ben Angst vor dem Ster­ben oder viel­mehr vor ei­ner lan­gen schwe­ren und töd­li­chen Krank­heit, die ih­nen ihr bis­he­ri­ges Le­ben nicht mehr mög­lich macht. Dank der Pal­lia­tiv­me­di­zin kön­nen Be­schwer­den mitt­ler­wei­le zwar oft ge­lin­dert wer­den.

Den­noch ist es wich­tig, dass Ster­ben­de in den letz­ten Ta­gen und St­un­den Men­schen um sich ha­ben, die sie be­glei­ten, die ih­nen zur Sei­te ste­hen, Ängs­te und Sor­gen neh­men, die hel­fen, fried­lich ge­hen zu kön­nen. Das sind oft An­ge­hö­ri­ge und Freun­de, kön­nen aber auch Ho­s­piz­be­glei­ter sein. Die­se kön­nen Fa­mi­li­en zu­sätz­lich un­ter­stüt­zen oder de­nen bei­ste­hen, die nie­man­den ha­ben. Sie leis­ten ei­nen nicht ein­fa­chen, aber wich­ti­gen Bei­trag für ein fried­li­ches und wür­de­vol­les Ster­ben.

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