„Mit der Mu­sik bin ich groß ge­wor­den“

Kahl­mey­er vom TV GMHüt­te beim Rock-’n’-Roll-Ma­ra­thon in Ma­drid / Bald in Mon­go­lei

Bersenbrucker Kreisblatt - - REGIONASAM­STAG,SPORTL - Von Chris­ti­an Det­loff

GMHÜT­TE Seit 2003 läuft Dirk Kahl­mey­er vom TV GMHüt­te rund vier Ma­ra­thons pro Jahr – zu­meist in Ham­burg und Ber­lin so­wie zwei im Aus­land. Jüngst nahm der 52-Jäh­ri­ge am 42. Rock-’ n’ -Roll-Ma­ra­thon in Ma­drid teil.

Zum Mu­sik­klas­si­ker „High­way to Hell“von der aus­tra­li­schen Band AC/DC star­te­ten die Ma­ra­tho­nis vor dem Hard Rock Ca­fé Ma­drid. „Mitt­ler­wei­le mag ich zwar R’ n’ B noch lie­ber, aber mit der Mu­sik bin ich halt groß ge­wor­den – Gän­se­haut pur gleich am Start“, sagt der Wal­len­hors­ter, der für den TV GMHüt­te läuft. Auf der Stre­cke spiel­ten zahl­rei­che Rock-’ n’ -Roll-Bands.

Mit 320 Hö­hen­me­tern ge­hört der Ma­ra­thon Ma­drid zu den an­spruchs­vol­le­ren Stre­cken. „Gleich zu Be­ginn hat es der An­stieg zum Pla­za de Cas­til­la mäch­tig in sich“, sagt Kahl­mey­er. Auf dem Weg dort­hin lief er am San­tia­goBern­abéu-Sta­di­on von Re­al Ma­drid vor­bei. Die­ses hat­te er tags zu­vor be­sich­tigt. „Nach dem Gang durch die Ka­ta­kom­ben mit den ge­sam­mel­ten Ver­ein­stro­phä­en und den Um­klei­de­ka­bi­nen so­wie dem Be­such der Trai­ner­bank ha­ben wir uns in ei­nen vir­tu­el­len Bus ge­setzt. In die­sem fuh­ren wir wie die Mann­schaft vor den Spie­len vom Ho­tel zum Sta­di­on – hin­ter den Ab­sper­run­gen fei­er­ten uns auf dem ge­sam­ten Weg die be­geis­ter­ten Re­al-Fans. Das war ei­ne su­per Ein­stim­mung und Mo­ti­va­ti­on für den Ma­ra­thon.“

Wei­ter ging es bei strah­len­dem Son­nen­schein über den Pla­za del Cal­lao, Pa­la­cio Re­al (Kö­nigs­pa­last), Pla­za de Espa­na mit dem Denk­mal für Don Qui­jo­te und San­cho Pan­sa zum Esta­dio Vi­cen­te Cal­de­ron von At­lé­ti­co Ma­drid. „Die Stre­cke war sehr ab­wechs­lungs­reich und vol­ler ar­chi­tek­to­ni­scher Se­hens­wür­dig­kei­ten“, schwärmt

Kahl­mey­er, der auch die an­spruchs­vol­le Schluss­etap­pe bis zum Ziel am Kunst­mu­se­um Pra­do meis­ter­te und nach 42,195 Ki­lo­me­tern und 3:28:04 St­un­den als 1402. un­ter 8082 Fi­nis­hern ins Ziel kam.

Mehr­fach war der 52-Jäh­ri­ge be­reits in den USA, um Ur­laub und Ma­ra­thon zu ver­bin­den. Auch in Du­bai, Süd­afri­ka, Afri­ka und Asi­en mit dem Ma­ra­thon auf der Chi­ne­si­schen Mau­er war er schon. „Ich ler­ne ger­ne an­de­re Län­der, ih­re Na­tur und Kul­tur ken­nen. Erns­te­re Pro­ble­me hat­te ich auf Rei­sen noch nie: Ma­ra­tho­nis hel­fen sich welt­weit“, sagt der Wal­len­hors­ter, der noch nicht in Aus­tra­li­en, Süd­ame­ri­ka und der Ant­ark­tis ge­lau­fen ist. „ Al­les zu sei­ner Zeit. Zu­letzt war ich auf Ha­waii beim Ho­no­lu­lu-Ma­ra­thon“, so der Phar­ma-Re­fe­rent.

Sein 65. und 66. Ma­ra­thon im Au­gust wer­den be­son­de­re. „Ich rei­se mit der Trans­si­bi­ri­schen Ei­sen­bahn. Im si­bi­ri­schen Omsk neh­me ich an ei­nem Lauf teil, stei­ge wie­der in den Zug, fah­re wei­ter in die Mon­go­lei – und da geht es gleich wie­der auf die Ma­ra­thon-Stre­cke.“

Fo­to: Kahl­mey­er

Kommt her­um: Dirk Kahl­mey­er vor dem Ci­bi­les-Brun­nen in Ma­drid.

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