Faul­brut bei Bie­nen in Bram­sche fest­ge­stellt

Sperr­be­zirk um­fasst auch Tei­le von An­kum und Alf­hau­sen

Bersenbrucker Kreisblatt - - LOKALES - Fähr­lich.

ALTKREIS BER­SEN­BRÜCK In Bram­sche ist die Ame­ri­ka­ni­sche Faul­brut bei Bie­nen fest­ge­stellt wor­den. Der Land­kreis Os­na­brück hat ei­nen Sperr­be­zirk fest­ge­legt, mit dem Auf­la­gen für Bie­nen­hal­ter ver­bun­den sind und der sich auch auf Alf­hau­sen und An­kum er­streckt.

Für den Sperr­be­zirk gilt, dass sämt­li­che Bie­nen­stän­de dem Ve­te­ri­när­dienst für Stadt und Land­kreis Os­na­brück, Am Schö­ler­berg 1, 49082 Os­na­brück, Te­le­fon 0541 5012151, un­ver­züg­lich un­ter An­ga­be des ge­nau­en Stand­or­tes zu mel­den sind, wie die Kreis­ver­wal­tung in ei­ner Pres­se­mit­tei­lung schreibt. Es müs­sen auch sol­che Bie­nen­völ­ker ge­mel­det wer­den, die sich zur Zeit der Raps­blü­te in dem Sperr­be­zirk be­fun­den ha­ben.

Al­le Bie­nen­völ­ker und Bie

nen­stän­de im Sperr­be­zirk sind au­ßer­dem un­ver­züg­lich auf Ame­ri­ka­ni­sche Faul­brut zu un­ter­su­chen. Die­se Un­ter­su­chung ist frü­hes­tens zwei, spä­tes­tens neun Mo­na­te nach der Tö­tung oder Be

hand­lung der an der Seu­che er­krank­ten Bie­nen­völ­ker des ver­seuch­ten Bie­nen­stan­des zu wie­der­ho­len. Die Bie­nen­hal­ter ha­ben bei den Un­ter­su­chun­gen, die kos­ten­frei sind, ent­spre­chen­de Hil­fe zu Für er­wach­se­ne Bie­nen ist die Ame­ri­ka­ni­sche Faul­brut nicht geSym­bol­fo­to: dpa/Ju­li­an Stra­ten­schul­te leis­ten. Be­weg­li­che Bie­nen­stän­de dür­fen von ih­rem Stand­ort nicht ent­fernt wer­den.

Wei­ter­hin dür­fen Bie­nen­völ­ker, le­ben­de oder to­te Bie­nen, Wa­ben, Wa­ben­tei­le, Wa­ben­ab­fäl­le, Wachs, Ho­nig, Fut­ter­vor­rä­te, Bie­nen­woh­nun­gen und be­nutz­te Ge­rät­schaf­ten nicht aus den Bie­nen­stän­den ent­fernt wer­den. Dies gilt nicht für Wachs, Wa­ben, Wa­ben­tei­le und Wa­ben

ab­fäl­le, wenn sie an Wachs ver­ar­bei­ten­de Be­trie­be, die über die er­for­der­li­che Ein­rich­tung zur Ent­seu­chung des Wach­ses ver­fü­gen, un­ter der Kenn­zeich­nung „Seu­chen­wachs“ab­ge­ge­ben wer­den, so­wie für Ho­nig, der nicht zur Ver­füt­te­rung an Bie­nen be­stimmt ist. Bie­nen­völ­ker oder Bie­nen dür­fen nicht in den Sperr­be­zirk ge­bracht wer­den, teilt der Land­kreis mit.

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