Die Gleich­be­rech­ti­gung (Art. 3)

Bersenbrucker Kreisblatt - - HINTERGRUN­D -

Bis 1958 durf­te ein Mann den Ar­beits­platz sei­ner Frau kün­di­gen und ih­ren Lohn ver­wal­ten, erst seit 1962 durf­ten Frau­en ein ei­ge­nes Bank­kon­to er­öff­nen. Seit 1949 steht im Grund­ge­setz: „Män­ner und Frau­en sind gleich­be­rech­tigt.“Dank der Frau­en­recht­le­rin Eli­sa­beth Sel­bert. Frau­en wie ich kön­nen heu­te selbst­be­stimmt le­ben, stu­die­ren und sind fi­nan­zi­ell un­ab­hän­gig. Toll, doch die Be­we­gung ist ins Sto­cken ge­ra­ten. Gleich­be­rech­ti­gung hat noch ei­nen lan­gen Weg vor sich – da­bei geht es nicht dar­um, wer den Ab­wasch macht. Frau­en ver­die­nen oft we­ni­ger, ha­ben häu­fig nicht die glei­chen Chan­cen. Ge­schlech­ter­ge­rech­tig­keit ent­steht nicht nur durch in­sti­tu­tio­nel­le Ve­rän­de­run­gen in der Ar­beits­welt – ein Wan­del in den Köp­fen ist not­wen­dig.

ist On­li­ne-Re­dak­teu­rin in der Ems­land-Re­dak­ti­on der Neu­en Os­na­brü­cker Zei­tung.

Ju­lia Mausch

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