Neu­er Geh­weg im Asper­ger Weg

Bietigheimer Zeitung - - Kreis Ludwigsbur­g -

Be­schluss Ein Pla­nungs­bü­ro wur­de be­auf­tragt, mög­li­che Geh­weg­va­ri­an­ten im Asper­ger Weg in Tamm aus­zu­ar­bei­ten.

Tamm. Im Asper­ger Weg in Tamm, im Be­reich des Schaf­hofs, gibt es noch kei­nen Geh­weg. Die Tam­mer Ge­mein­de­rä­te ha­ben nun ein Pla­nungs­bü­ro be­auf­tragt, für das be­trof­fe­ne Teil­stück mög­li­che Geh­weg­va­ri­an­ten zu er­ar­bei­ten. So könn­te im west­li­chen Be­reich der schon am Ge­bäu­de im Asper­ger Weg 4 be­ste­hen­de Geh­weg mit ei­ner durch­ge­hen­den Brei­te von zwei Me­tern fort­ge­setzt wer­den. Da­für müss­ten je­doch die jüngst her­ge­stell­ten Stell­plät­ze ver­scho­ben wer­den und zwei Park­plät­ze wür­den so­gar gänz­lich weg­fal­len. Die Fahr­bahn­brei­te des Asper­ger Wegs lä­ge nach dem Geh­weg­bau zwi­schen 6,45 und 6 Me­tern.

Zwei­te Va­ri­an­te

Ei­ne zwei­te Pla­nungs­va­ri­an­te sieht ei­nen Geh­weg im öst­li­chen Be­reich mit ei­ner Brei­te zwi­schen 1,50 und 1,90 Me­tern vor. Bis­her nut­zen die An­woh­ner be­sag­te öf­fent­li­che Flä­che zwi­schen den Grund­stü­cken und der Fahr­bahn als Park­plät­ze. Die­se Nut­zung müss­te nach Her­stel­lung des Geh­wegs ent­fal­len. Die Fahr­bahn hät­te an­schlie­ßend noch ei­ne Brei­te von rund 5,50 Me­tern. Die Kos­ten für die ers­te Pla­nungs­idee be­lau­fen sich auf rund 75 000 Eu­ro, für die zwei­te Al­ter­na­ti­ve auf 73 000 Eu­ro. „Bei­de Va­ri­an­ten ha­ben ih­re Ha­ken. Die An­woh­ner wer­den ver­är­gert sein, wert­vol­le Park­flä­chen fal­len weg und es ent­ste­hen ho­he Kos­ten“, er­klär­te Ge­mein­de­rä­tin Pe­tra Bren­ner von der CDU in der jüngs­ten Rats­sit­zung. Sie stell­te den An­trag, den be­trof­fe­nen Be­reich nur noch für den Fuß­gän­ger- und Rad­ver­kehr zu­zu­las­sen und le­dig­lich die An­woh­ner zu ih­ren Grund­stü­cken fah­ren zu las­sen. Tamms Bür­ger­meis­ter Mar­tin Bern­hard gab zu be­den­ken, dass ei­ne Kon­trol­le die­ser Be­schrän­kung nur schwer mög­lich sei.

Wolf­gang Gün­ther von der Lis­te Le­bens­wer­tes Tamm (LLT) be­ton­te, dass die nö­ti­gen In­ves­ti­tio­nen in der Ge­mein­de sinn­vol­ler ein­ge­setzt wer­den könn­ten als für die­sen Geh­weg, denn der ge­gen­wär­ti­ge Zu­stand sei nicht schlecht. Dem wi­der­sprach Bür­ger­meis­ter Bern­hard, der dar­auf hin­wies, dass aus der Be­völ­ke­rung der Wunsch an die Kom­mu­ne her­an­ge­tra­gen wor­den sei, an be­sag­ter Stel­le ei­nen Geh­weg zu er­rich­ten. Des­sen Not­wen­dig­keit er­kann­ten auch die an­de­ren Ge­mein­de­rä­te. Ro­bert Ma­les­sa von der CDU bei­spiels­wei­se stimm­te nicht mit sei­nen Frak­ti­ons­kol­le­gen über­ein, son­dern un­ter­strich, dass in die­sem Teil­ab­schnitt im Asper­ger Weg mehr Si­cher­heit für Kindergart­en- und Schul­kin­der nö­tig sei. Der An­trag der CDU wur­de schließ­lich mehr­heit­lich ab­ge­lehnt und die Pla­nungs­va­ri­an­te für den Geh­weg auf der Ost­sei­te des Asper­ger Wegs mehr­heit­lich be­schlos­sen.

Michaela Glem­ser

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