Hoch an­er­kannt in Kir­che und Po­li­tik

Bietigheimer Zeitung - - Südwestums­chau -

Er­hard Epp­ler kam am 9. De­zem­ber 1926 in Ulm zur Welt. Er starb am 19. Ok­to­ber 2019 in Schwä­bisch Hall.

Sei­ne po­li­ti­sche Kar­rie­re hat­te ih­ren Hö­he­punkt in den 60er und 70er Jah­ren: Der So­zi­al­de­mo­krat wur­de 1968 un­ter Kanz­ler Kurt

Ge­org Kie­sin­ger (CDU) Bun­des­mi­nis­ter für wirt­schaft­li­che Zu­sam­men­ar­beit, er be­hielt die­sen Pos­ten bis ins Jahr 1974, als er im Streit mit SPD-Kanz­ler Hel­mut Schmidt das Amt nie­der­leg­te.

Epp­ler ge­hör­te dem deut­schen Bun­des­tag von 1961 bis 1976 an. Er kan­di­dier­te im Land­kreis Heil­bronn. Im ba­den­würt­tem­ber­gi­schen Lan­des­par­la­ment saß er da­nach in der Zeit zwi­schen 1976 und 1982. Von 1973 bis 1981 war Er­hard Epp­ler Lan­des­vor­sit­zen­der der SPD in Ba­den-Würt­tem­berg.

Der spä­te­re Gym­na­si­al­leh­rer hat­te an den Uni­ver­si­tä­ten Frankfurt am Main, Bern und Tü­bin­gen Eng­lisch,

Deutsch und Ge­schich­te auf Lehr­amt stu­diert. An der Uni Tü­bin­gen wur­de er pro­mo­viert.

Hoch an­er­kannt ist Er­hard Epp­lers Ar­beit für die Evan­ge­li­sche Kir­che. Kir­chen­tags­prä­si­dent war er von 1981 bis 1983 und von 1989 bis 1991. Epp­ler war zu­dem Vor­sit­zen­der der SPD-Grund­wer­te­kom­mis­si­on und stark in der Frie­dens­be­we­gung en­ga­giert.

Er­hard Epp­ler wohn­te auf dem Schwä­bisch Hal­ler Frie­dens­berg mit sei­ner Ehe­frau Ire­ne im Haus sei­ner El­tern.

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