Au­to-Kri­se drückt den Ge­winn

Scha­eff­ler Der Zu­lie­fe­rer mel­det um ein Drit­tel ge­sun­ke­ne Zah­len. Der Fi­nanz­chef geht aus per­sön­li­chen Grün­den.

Bietigheimer Zeitung - - Wirtschaft - dpa

Herzogenau­rach. Der von der Kri­se im Au­to­mo­bil­ge­schäft ge­trof­fe­ne Zu­lie­fe­rer Scha­eff­ler (Herzogenau­rach) mel­det schwa­che Ge­winn­zah­len und ver­liert auch noch sei­nen Fi­nanz­chef. Diet­mar Hein­rich wer­de sei­nen bis En­de Ju­li 2020 lau­fen­den Ver­trag bei Scha­eff­ler nicht ver­län­gern, teil­te das Un­ter­neh­men mit. Scha­eff­ler nann­te per­sön­li­che Grün­de Hein­richs für die Ent­schei­dung. So­wohl Ge­sell­schaf­ter Ge­org F.W. Scha­eff­ler als auch Vor­stands­chef Klaus Ro­sen­feld be­dau­er­ten den Schritt Hein­richs, der seit 25 Jah­ren im Un­ter­neh­men ar­bei­tet und seit 2017 Fi­nanz­vor­stand ist. Ei­nen Nach­fol­ger nann­te Scha­eff­ler noch nicht.

In den ers­ten neun Mo­na­ten des Jah­res 2019 setz­te der Au­to­mo­bilund In­dus­trie­zu­lie­fe­rer 10,84 Mrd. € um, im Vor­jahr wa­ren es 10,71 Mrd. €. Der leich­te An­stieg ist Wäh­rungs­schwan­kun­gen zu ver­dan­ken. Der Ge­winn vor Zin­sen und Steu­ern brach auf 795 Mio. € ein, im ver­gan­ge­nen Jahr wa­ren es mit 1,149 Mrd. € fast ein Drit­tel mehr. Das Kon­zern­er­geb­nis ging um 36 Pro­zent nach un­ten auf 485 Mio. €.

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