220 Mil­lio­nen Eu­ro Über­schuss

Quar­tals­be­richt W&W ver­zeich­net po­si­ti­ve Ent­wick­lung und rech­net mit hö­he­rem Kon­zern­über­schuss als 2018.

Bietigheimer Zeitung - - In Der Wirtschaft Region -

Die Wüs­ten­rot & Würt­tem­ber­gi­sche-Grup­pe (W&W) hat im drit­ten Quar­tal 2019 ei­ne er­freu­li­che Ge­schäfts­ent­wick­lung er­reicht und den Trend des ers­ten Halb­jah­res fort­ge­setzt, wie das Un­ter­neh­men be­kannt gab. Da­mit set­zen sich die po­si­ti­ven Aus­wir­kun­gen des vor drei Jah­ren ge­star­te­ten Auf­bruchs der Grup­pe mit ei­ner kon­se­quen­ten Di­gi­ta­li­sie­rung fort. Der Kon­zern­über­schuss stieg in den ers­ten neun Mo­na­ten ge­gen­über dem glei­chen Vor­jah­res­zeit­raum um 28 Pro­zent auf 220 Mil­lio­nen Eu­ro und lag da­mit über den Er­war­tun­gen.

Das an­hal­ten­de ope­ra­ti­ve Wachs­tum, ein güns­ti­ges ver­si­che­rungs­tech­ni­sches Er­geb­nis, Kos­ten­dis­zi­plin und auch ein ver­bes­ser­tes IFRS-Be­wer­tungs­er­geb­nis von Wert­pa­pie­ren und Fi­nanz­in­stru­men­ten hät­ten zu dem Ge­winn­sprung bei­ge­tra­gen. Gleich­zei­tig ha­be W&W die ope­ra­ti­ven Er­fol­ge ge­nutzt, um die Grup­pe für das zu­neh­mend schwie­ri­ger wer­den­de Markt­um­feld wet­ter­fest zu ma­chen.

Schwie­ri­ges Markt­um­feld

Jür­gen A. Jun­ker, Vor­stands­vor­sit­zen­der der W&W AG sag­te: „Un­se­re Ge­schäfts­ent­wick­lung in den ers­ten neun Mo­na­ten ist um­so er­freu­li­cher, als das oh­ne­hin nicht ein­fa­che Markt­um­feld noch schwie­ri­ger wird.“Die sich wei­ter ab­schwä­chen­de Kon­junk­tur, Nied­rig­zin­sen, zu­neh­men­der Wett­be­werb, wach­sen­de Re­gu­la­to­rik und ho­he In­ves­ti­tio­nen in die Di­gi­ta­li­sie­rung blie­ben für die ge­sam­te Bran­che gro­ße Her­aus­for­de­run­gen. Die po­si­ti­ve Ge­schäfts­ent­wick­lung der W&W sei das Er­geb­nis der vor drei Jah­ren be­gon­ne­nen Trans­for­ma­ti­on. Un­ter­neh­men wer­de die­sen Kurs fort­set­zen.

Das Bau­fi­nan­zie­rungs­ge­schäft wuchs im In­land im Zei­t­raum Ja­nu­ar bis Sep­tem­ber ge­gen­über dem glei­chen Vor­jah­res­zeit­raum um 15 Pro­zent auf 4,67 Mil­li­ar­den Eu­ro (Vor­jah­res­zeit­raum: 4,06 Mil­li­ar­den Eu­ro). Die Wüs­ten­rot Bau­spar­kas­se, die zweit­größ­te pri­va­te Bau­spar­kas­se Deutsch­lands, er­reich­te ei­ne Stei­ge­rung des Brut­to-Neu­ge­schäfts um 4 Pro­zent auf ei­ne Bau­spar­sum­me von 10,07 Mil­li­ar­den Eu­ro (Vor­jah­res­zeit­raum: 9,68 Mil­li­ar­den Eu­ro). Das Net­to-Neu­ge­schäft be­trug 7,99 Mil­li­ar­den Eu­ro (Vor­jahr: 7,87 Mil­li­ar­den Eu­ro).

Die Scha­den- und Un­fall­ver­si­che­rung ver­zeich­ne­te in den ers­ten neun Mo­na­ten ein Wachs­tum der Brut­to­bei­trä­ge um 5,7 Pro­zent auf 1,64 Mil­li­ar­den Eu­ro nach 1,56 Mil­li­ar­den Eu­ro im glei­chen Vor­jah­res­zeit­raum. Al­le Be­rei­che (Kfz, Fir­men­kun­den und Pri­vat­kun­den) tru­gen laut Mit­tei­lung zu dem Wachs­tum bei. In der Per­so­nen­ver­si­che­rung er­höh­te die Würt­tem­ber­gi­sche Ver­si­che­rung die ge­buch­ten Brut­to­bei­trä­ge um 8,7 Pro­zent auf 1,74 Mil­li­ar­den Eu­ro (Vor­jah­res­zeit­raum: 1,60 Mil­li­ar­den Eu­ro).

Nach der er­freu­li­chen Ent­wick­lung der ers­ten drei Quar­ta­le rech­net der Vor­stand un­ver­än­dert da­mit, dass die W&W-Grup­pe im Ge­samt­jahr 2019 ei­nen Kon­zern­über­schuss im obe­ren Be­reich des Ziel­kor­ri­dors von 220 bis 250 Mil­lio­nen Eu­ro er­rei­chen wird.

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