SPD: We­ni­ger Waf­fen ex­por­tie­ren

Rüs­tung Po­si­ti­ons­pa­pier soll von der Bun­des­tags­frak­ti­on am Mon­tag be­schlos­sen wer­den.

Bietigheimer Zeitung - - Wirtschaft -

Die SPD will die Re­geln für deut­sche Rüs­tungs­ex­por­te laut ei­nem Zei­tungs­be­richt deut­lich ver­schär­fen. „Wir wol­len den Ex­port deut­scher Rüs­tungs­gü­ter in Dritt­staa­ten au­ßer­halb von EU-, Na­to- und gleich­ge­stell­ten Län­dern wei­ter ein­schrän­ken“, heißt es dem „Han­dels­blatt“zu­fol­ge in ei­nem Po­si­ti­ons­pa­pier ei­ner SPD-Ar­beits­grup­pe, das in der Sit­zung der Bun­des­tags­frak­ti­on am Mon­tag be­schlos­sen wer­den soll.

Für Staa­ten, die we­der Mit­glied der EU noch der Na­to sind, ist dem­nach „ei­ne Ra­ti­fi­zie­rung des In­ter­na­tio­na­len Waf­fen­han­dels­ab­kom­mens ATT und des­sen kon­se­quen­te Um­set­zung zwin­gen­de Vor­aus­set­zung für je­de Form der Rüs­tungs­ko­ope­ra­ti­on“, heißt es in dem Pa­pier. Da­mit sei­en Rüs­tungs­ex­por­te in den ara­bi­schen Raum grund­sätz­lich aus­ge­schlos­sen. Von die­ser Pra­xis kön­ne es nur „im be­grün­de­ten Ein­zel­fall ab­so­lu­te Aus­nah­men ge­ben“.

Nach ei­nem mehr­jäh­ri­gen Rück­gang hat­ten die deut­schen Rüs­tungs­ex­por­te zu­letzt wie­der deut­lich zu­ge­nom­men.

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