Mehr als 100 Jah­re Ver­eins­ge­schich­te

Bietigheimer Zeitung - - Aus Den Stadtteile­n -

Der Rad­fahr­ver­ein Bis­sin­gen wur­de als Teil des Zen­tral­ver­eins Sport­ver­ei­ni­gung im Jahr 1905 ge­grün­det. Der ers­te Vor­sit­zen­de war Au­gust Schrempf, der den Ver­ein ge­mein­sam mit Wil­helm Ho­fer, Karl Scheuf­fe­le, Franz Schrempf und Paul Grotz ge­grün­det hat.

Wäh­rend der Na­zi-Dik­ta­tur wur­de die Ar­bei­ter-Sport­be­we­gung, wel­cher der Rad­fahr­ver­ein an­ge­hör­te, ver­bo­ten, das Ver­eins­ei­gen­tum be­schlag­nahmt. Erst 1949 leb­te der Ver­ein un­ter dem Vor­stand um Fritz Hai­ber wie­der auf.

1954 wur­de der Ver­ein ei­gen­stän­dig. 1970 wur­de der Ver­ein um­be­nannt in Rad­sport­ver­ein Bis­sin­gen/Enz (RSV).

2005 fei­er­te der RSV sein 100-jäh­ri­ges Be­ste­hen mit

Fest­akt im Lie­der­kranz­haus Bis­sin­gen so­wie Fe­st­um­zug und Ho­cket­se.

In al­len Be­rei­chen

nahm der RSV an Wett­kämp­fen in Be­zirks-, Lan­des- und Ober­li­ga teil und konn­te zahl­rei­che Po­ka­le ge­win­nen. Bis zum Ju­bi­lä­um 2005 war der Ver­ein im Kunst­rad­fah­ren neun­mal Deut­scher Meis­ter, 29-mal Süd­deut­scher Meis­ter und 78-mal Würt­tem­ber­gi­scher Meis­ter. Au­ßer­dem

er­ziel­te der RSV 107 wei­te­re Plat­zie­run­gen.

2017 wur­de

die Auf­lö­sung des Ver­eins – nur noch 70 Mit­glie­der stark – be­schlos­sen. Der am­tie­ren­de Vor­stand wur­de mit der Li­qui­da­ti­on des Ver­eins be­auf­tragt. Nach­dem die Ver­eins­ge­schäf­te ein Jahr ruh­ten, wur­de das gut sechs­stel­li­ge Ver­mö­gen 2019 an ver­schie­de­ne ge­mein­nüt­zi­ge Ein­rich­tun­gen ge­spen­det.

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