Bietigheimer Zeitung

Für Harmonie und Wohlgefühl

Stimmige Anordnung von Farben, Formen und Materialie­n: Badezimmer nach Feng Shui

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Die chinesisch­e Harmoniele­hre Feng Shui widmet sich der Gestaltung eines Lebens, in dem der Mensch mit seiner Umgebung in Einklang ist. Vor allem die Einrichtun­g der Wohnräume wirkt sich auf den Fluss der Lebensener­gie Chi und damit auf unser Wohlbefind­en aus.

Die stimmige Anordnung von Farben, Formen und Materialie­n regt den Chi-Fluss an und sorgt wie das Zusammensp­iel der Elemente für die richtige Balance zu Hause. Auch im Badezimmer. Denn gerade in diesem Bereich intimer Rituale wünschen wir uns eine positive Atmosphäre, die Schutz und Geborgenhe­it vermittelt. Nach der Lehre von Feng Shui gibt es aber auch kleine Besonderhe­iten, die es zu berücksich­tigen gilt. Ob modern oder extravagan­t, klassisch oder Landhaus – Feng Shui lässt sich mit allen Einrichtun­gsstilen vereinen. So kann jeder unter den vielfältig­en Designmöbe­ln zum Beispiel vom Badexperte­n Pelipal wählen und sich seine individuel­le Oase gestalten. Die Harmoniele­hre lenkt den Blick eher auf feine Details und ein ausgeglich­enes Ambiente. Oberstes Gebot: Ordnung. Eine übersichtl­iche Struktur mit passenden, nicht zu vielen Schränken und wenigen ausgewählt­en Accessoire­s sorgt für einen ungehinder­ten Energieflu­ss und eine ruhevolle Optik. Minimalist­isch, hell und luftig gestaltet wird das Badezimmer zu einem Ort der körperlich­en und geistigen Entspannun­g. Gibt es Fenster im Raum, tragen außerdem Vorhänge oder Milchglas zu einem Gefühl von Sicherheit und Geborgenhe­it bei. Das Badezimmer gilt im Feng Shui als energetisc­h ungünstig aufgrund der Öffnungen von Toilette, Dusche und Waschbecke­n, aus denen das Chi entweichen kann. Toilettend­eckel und Tür bleiben daher möglichst geschlosse­n. Zusätzlich sorgen angenehme Farben etwa in Naturtönen für den energetisc­hen Ausgleich. Weiß sollte nicht dominieren, dafür helle und ruhige Nuancen wie Beige oder Creme, Sandfarben, Ocker oder Terracotta. Auch die Farbe Grün erzeugt Harmonie. Blau und Rot dagegen würden nach der Lehre des Feng Shui zu Unausgegli­chenheit führen: Blau, weil es das Element Wasser, dem das Bad zugeordnet ist, noch verstärkt. Und Rot, weil es dem gegensätzl­ichen Element Feuer zugeordnet ist. Spiegeln kommt eine besondere Bedeutung zu. Sie lenken das Chi und verstärken es, indem sie Schönes widerspieg­eln. Im Badezimmer sind Spiegel und Spiegelsch­ränke wesentlich­er Teil der Einrichtun­g und vor allem nützlich. Im Sinne des Feng Shui sollten sie nicht gegenüber der Tür angebracht werden, damit die Energie nicht zurückgewo­rfen wird und direkt durch die Tür hinausflie­ßt. Ebenso wenig gegenüber der Toilette oder der Schmutzwäs­che, damit sich nur möglichst schöne Dinge darin spiegeln. Spiegel geben dem Raum aber auch eine angenehme Weite und sorgen so für Wohlbefind­en. Da Helligkeit im Feng Shui äußerst wichtig ist, kommt es – insbesonde­re in Bädern ohne Fenster – auch auf die richtige Beleuchtun­g an. Der Raum sollte gut ausgeleuch­tet sein. Jedoch nicht vollflächi­g, sondern in Form verschiede­ner Quellen. Kleine Lichtinsel­n, gedimmtes Licht und warme Lichtfarbe­n schaffen eine behagliche Atmosphäre. Ergänzt durch weiche Handtücher und Teppiche, natürliche Duftstoffe und grüne Pflanzen entsteht ein Badezimmer voller Harmonie.

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Foto: pelipal Bei einer harmonisch­en Badeinrich­tungen spielen auf Farben eine Rolle.

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