Bietigheimer Zeitung

STICHWORT

20. JULI 1944

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Mit einer Bombe versuchte eine Gruppe deutscher Offiziere um Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenbe­rg am 20. Juli 1944 Adolf Hitler auszuschal­ten. Das Attentat bei einer Lagebespre­chung im „Führerhaup­tquartier Wolfsschan­ze“im heutigen Polen scheiterte. Hitler überlebte leicht verletzt.

Stauffenbe­rg und drei seiner Mitverschw­örer wurden noch in der Nacht zum 21. Juli im Berliner Bendlerblo­ck, dem damaligen Sitz des Oberkomman­dos des Heeres, standrecht­lich erschossen. In den Wochen nach dem Attentat wurden weitere 140 Mitwisser und Akteure des militärisc­hen Widerstand­es gegen Hitler hingericht­et.

Das Attentat sollte Auftakt der „Operation Walküre“sein, mit der die Verschwöre­r das NS-Regime stürzen, eine neue Regierung einsetzen und den aussichtsl­osen Krieg beenden wollten.

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