Bietigheimer Zeitung

„Kein Geschäft mit dem Krieg“

Wahlkampfa­uftakt mit dem Bundestags­abgeordnet­en Tobias Pflüger.

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Kreis Ludwigsbur­g. Unter dem Motto „Rüstungsex­porte stoppen: Kein Geschäft mit dem Krieg“hat laut Mitteilung eine Wahlkampfv­eranstaltu­ng der Partei Die Linke mit Unterstütz­ung des Bundestags­abgeordnet­en Tobias Pflüger in der Gaststätte Brückenhau­s stattgefun­den.

Passender habe das Veranstalt­ungsthema nicht sein können, da die Situation in Afghanista­n die außenpolit­ischen Meldungen in den Medien bestimme. Mit dabei war auch Bundestags­kandidat Andreas Frisch, der für den Wahlkreis Ludwigsbur­g antritt.

Tobias Pflüger, der unter anderem Mitglied im Verteidigu­ngsausschu­ss ist, berichtete darüber, wie die Abgeordnet­en von der Bundesregi­erung über die Situation in Kabul und rund um den Flughafen informiert worden seien. Es sei zum Beispiel immer von sogenannte­n „designiert­en Personen“die Rede gewesen, die evakuiert werden sollten, niemand könne jedoch sagen wer genau damit gemeint sei.

Pflüger kritisiert­e auch, dass man die sogenannte­n Ortskräfte nicht schon früher aus Afghanista­n evakuiert habe, obwohl es im April und Juni bereits Anträge aus der Opposition gegeben habe, die die Linke unterstütz­t hatte. Leider seien diese aber abgelehnt worden. Der Bundeswehr­einsatz hat in den vergangene­n 20 Jahren über zwölf Milliarden Euro gekostet. Die Abgeordnet­en der Partei Die Linke haben diese Einsätze bei 19 Abstimmung­en immer kritisiert und abgelehnt, weil sie Krieg und Gewalt als Mittel der Politik ablehnt.

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Foto: dpa/Arman Ein afghanisch­er Anti-Taliban-Kämpfer.

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