De­tek­tiv Co­n­an

Blu-ray Magazin - - Animation - SE

Ran wacht schweiß­ge­ba­det auf, in ih­rem Traum muss­te sie mit an­se­hen, wie ih­re Mut­ter Eri er­schos­sen wird. Die­se Vor­ah­nung wird durch ei­ne An­schlags­se­rie be­kräf­tigt, die auf den Be­kann­ten­kreis Ko­go­ros ab­zielt. An­ge­fan­gen bei In­spek­tor Me­gu­re sind die nächs­ten po­ten­zi­el­len Op­fer Eri und Pro­fes­sor Aga­sa. An den Tat­or­ten wer­den mys­te­riö­se Ge­gen­stän­de hin­ter­las­sen: Ein aus Pa­pier ge­fal­te­tes Schwert, ei­ne Blu­me und ein Stab. Ge­witzt wie im­mer durch­schaut Co­n­an das Sys­tem. Nun liegt es je­doch an ihm, die rest­li­chen Kar­ten auf­zu­de­cken und zu er­mit­teln, wer die fol­gen­den An­schlags­op­fer sind.

Bild und Ton sind mit dem De­büt ver­gleich­bar. Die klei­nen Ma­kel aus dem Vor­gän­ger sind al­ler­dings dies­mal ver­stärkt: Über­la­ge­run­gen mit der ja­pa­ni­schen Ton­spur las­sen die Mu­sik in man­chen Sze­nen leicht zeit­ver­setzt zwei­mal er­klin­gen oder Per­so­nen blei­ben trotz Lip­pen­be­we­gun­gen stumm. Den­noch sind die ge­wohn­ten Spre­cher wie­der zum Ein­satz ge­kom­men, was beim Zu­hö­ren Ver­gnü­gen be­rei­tet. Der Film führt aus­führ­lich in die Ge­schich­te ein, um auch oh­ne mas­si­ves Hin­ter­grund­wis­sen gut fol­gen zu kön­nen. Das er­leich­tert auch das bei­lie­gen­de 20-sei­ti­ge Book­let mit hüb­schen Zeich­nun­gen und Er­klä­run­gen. Das Ge­sche­hen selbst nimmt schnell Fahrt auf, oh­ne zu über­ei­len. Eris und Ko­go­ros Hin­ter­grün­de und die Ur­sa­che ih­rer Tren­nung wer­den erst­mals be­leuch­tet, neue Fein­hei­ten der Cha­rak­ter­zü­ge wer­den so sicht­bar. Die­se neu­en Ge­schichts­fet­zen bet­ten sich in die Ge­scheh­nis­se der Se­rie ein und bie­ten ei­ne Er­gän­zung zur sons­ti­gen Handlung. Bis zum Schluss wird die Span­nung im Film auf­ge­baut – ge­ra­de die­ser über­zeugt mit dra­ma­ti­schen Knif­fen der Ma­cher.

Co­n­an spricht mit der Stim­me von Shin’ichi, Rans Freund. Ob das so gut klappt?

Ein Skate­board, das sel­ber fährt – be­que­mer geht Fort­be­we­gung kaum

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